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Rodungsarbeiten am Vorbecken sind gestartet

23.02.2013 | 12:00 Uhr
Rodungsarbeiten am Vorbecken sind gestartet
Amecke BaumfällarbeitenFoto: Ted Jones

Amecke.   Wasserkraft, Barfußweg, Sinneslabyrinth und der Tropfen der Gesundheit - Das alles sind Bausteine auf dem Gesundheitsweg, der im Rahmen der Regionale 2013 rund um das Amecker Vorbecken der Sorpe gebaut werden soll. Über den jüngsten Planungsstand informierten im Planungsausschuss die Planer Volker Broeske (Tiefbauamt) und Lars Ohlig (Planungsamt).

Sie erläuterten vor allem den Gesundheitsweg, der elf Stationen und zwei Portale an den Eingängen umfassen soll. Letztere sollen die Blicke der Gäste auf den neuen Weg lenken. An den Stationen ist immer das Wasser oder die direkte Natur das Thema. Einbezogen hat man die Blickachsen über das Vorbecken. So wird es an der Seebrücke ein Fernglas geben, um zum „Tropfen der Gesundheit“ zu blicken. Die 9. Station wird ein Höhepunkt und ersetzt in seiner Anziehung den geplanten kleinen Aussichtsturm: „Das Gebäude aus einer starken Folie wird in Tropfenform gebaut. Das hat eine einzigartige Struktur“, informierte Lars Ohlig. In dem Tropfen wird es neben einem Technikraum auch eine Toilettenanlage errichtet. Fast gegenüber soll eine große Wasserfontäne als Blickfang in unmittelbarer Nähe des später verbreiterten Uferbereichs entstehen. In den geschützten Gebieten an der Hespe-Mündung wird es einige Sensibilisierungstafeln geben sowie an der Brücke ein Horchrohr.

Die Planer informierten auch, dass am Freitag die Rodungsarbeiten für die Umlegung der Landstraße im östlichen Teil beginnen würden. Diese Bereich hatten die Gutachten aus Artenschutzgründen für unbedenklich erklärt. In der Bürgerversammlung am kommenden Dienstag 19.30 Uhr, Schützenhalle) werden sie die Pläne zu Straßenverschwenkung und Gesundheitsweg nochmals im Detail vorstellen. Lars Ohlig informierte nochmals, dass zu diesem Zeitpunkt der Ferienpark nicht Gegenstand der Diskussion sein könne, da es noch keinen neuen Erkenntnisstand gebe.

Vorsitzender Klaus Tolle (CDU) lobte die Arbeit der Planer. „Mit dem Regionalplan wird dem Investor des Ferienparks ein roter Teppich ausgerollt“ , kritisierte Antonius Becker (Grüne) und forderte, ob nicht ein Plan ohne die Verschwenkung der Landstraße möglich sei. Oliver Brenscheidt (FDP) sah in der Ausklammerung neuer Parkplätze aus dem Regionale-Budget eine Augenwischerei, er forderte, dass das Budget von 1,2 Mio. Euro eingehalten werden müsse. Michael Stechele (SPD) merkte an, dass er Sorge habe, „dass wir eine richtige Klarheit über die Kostenstruktur“ nicht haben.

Beigeordneter Meinolf Kühn wunderte sich über viele Fragen: „Wir setzen doch das in der Verwaltung um, was sie verabschiedet haben. Da müssen wir uns dafür nicht rechtfertigen.“ Er bat um mehr wechselseitiges Vertrauen: „Wir wollen doch einen großen Hebel setzen, um im Kontext unserer Nähe zum See unsere Vorteile auszuspielen.“

Matthias Schäfer



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