Rocken und abtanzen bis die Pfleiler wackeln
05.08.2007 | 19:09 Uhr 2007-08-05T19:09:06+0200Neheim. (ad) Vier Tage lang bebten die Pfeiler der Autobahnbrücke am Fresekenhof. Das Festival "Under The Bridge" lockte die Besucher nach Neheim - mit jeder Menge Musik und einem großen Familientag am Sonntag.
"Das Publikum war wieder gut drauf und von der Alterstruktur sehr gemischt", freute sich Mitorganisatorin Susanne Ulmke. Rund 90 Helfer waren am Wochenende im Einsatz, um das Festival auf die Beine zu stellen. Und zwar ehrenamtlich. Nach der Kritik im vergangenen Jahr hatte die Festival-Leitung die Eintrittspreise diesmal gesenkt - mit Erfolg: Rund 1400 Karten gingen über den Tresen des Kassenhäuschens.
"Es müssen nicht immer die bekannten Bands sein, auch die weniger populären haben echt was drauf", sagt Mitorganisator Jochen Muffert und verweist auf die "Hillbillies delight", "Live Jacket under Seat", "Accord on bleu" und "Peace". Und auch die Police-Tribute-Band "Regatta de blanc" kam richtig gut an beim Publikum. "Schade ist, dass die Masse der Besucher erst ab 21 Uhr kommt", bedauerte Ulmke. Dadurch verpasse sie die anderen guten Gruppen, wie "Sea Weed" aus Köln, den Punkrock der "Schlappn" sowie Musik gemischt aus Melancholie und Elektronik von "Werle & Stankowski". Mit dabei außerdem "Bahooga" mit Ska-Punk und "Los Bomberos", die Fiesta-Feeling unter die Brücke brachten. Mit ruhigerer Musik, Spielen, Kinderschminken, Kaffee, Kuchen und mehr endete gestern das Festival "Under the bridge" beim Familientag.
Kleiner Wermutstropfen: In der Nacht zum Sonntag war es zu verbalen Auseinandersetzungen innerhalb einer Besuchergruppe gekommen, so dass die Polizei einen Platzverweis aussprechen musste. Ein 24-jähriger Arnsberger ignorierte diesen jedoch und landete schließlich in Polizei-Gewahrsam.

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