Presbyterium votiert für den Weiterbau

Die Bauarbeiten am Gemeindehaus neben der Christuskirche in der Burgstraße werden fortgesetzt. Dafür hat sich das Presbyterium einstimmig ausgesprochen.
Die Bauarbeiten am Gemeindehaus neben der Christuskirche in der Burgstraße werden fortgesetzt. Dafür hat sich das Presbyterium einstimmig ausgesprochen.
Foto: WP

Neheim..  Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Neheim hat sich nach Rechtsberatung einstimmig dafür ausgesprochen, die Bauarbeiten am Gemeindehaus neben der Christuskirche in der Burgstraße fortzusetzen. Die Eilanträge gegen die von der Stadt erteilte Baugenehmigung hat das Verwaltungsgericht Arnsberg am 29. Mai zurückgewiesen. und da auf 19 Seiten begründet. „Das Presbyterium ist froh über diese Entscheidung“, heißt es in einer Stellungnahme. Seine Mitglieder sehen sich in ihrer Einschätzung der Lage durch das Verwaltungsgericht Arnsberg bestätigt und freuen sich, „dass nunmehr auch gerichtlich bestätigt die Weichen für den Neubau des dringlich benötigten Gemeindehauses gestellt sind“.

Wegen der Bauunterbrechung wird das neue Gemeindehaus nicht zum Jahreswechsel fertig gestellt. Die katholische Gemeinde hat den evangelischen Gruppen angeboten, sich übergangsweise in ihren Räumen zu versammeln.

Die Gruppen wollen aber ihre Treffen in die Pauluskirche verlegen.

Die ­GruppenleiterInnen verabredeten das, als sie sich am Mittwoch trafen und den Aus- und Umzug vorbereiteten. Eine Abschiedsfeier vom alten Gemeindehaus soll am 25. Oktober ab 15 Uhr stattfinden. Das Presbyterium und die ­Gruppenleitungen bereiten sie vor.

Auf der Gemeindeversammlung am 14. Juni kam es zu Auseinandersetzungen. Die Mitglieder des Presbyteriums sind darüber bestürzt. Sie sehen, dass rund 150 der 4464 Gemeindeglieder die Baumaßnahmen nicht akzeptieren. Einzelne Gemeindeglieder äußern ihre Wut und ihre Trauer. Dafür hat das Presbyterium Verständnis. Es akzeptiert jedoch nicht, dass Gegner seiner verantwortungsbewussten Entscheidung auf einer Gemeindeversammlung Mitglieder des Presbyteriums persönlich beleidigen oder vom Lesepult drängen.

Auf der Gemeindeversammlung habe sich gezeigt sich, dass die Gründe, die das Presbyterium für den Bau eines neuen Hauses und für die Aufgabe des alten geführt haben, nicht allen klar sind. Das neue, kompaktere Gemeindehaus erbringe aber jetzt schon Einsparungen, weil auf bestimmte Rückstellungen im Haushalt verzichtet werden kann. Der Finanzbericht aus der Gemeindeversammlung steht auf www.evkn.de