Polizei zieht Ochsenkopf vor und stellt Settmecke hinten an

Raserei in Settmecke. Seit Monaten nimmt die Raserei in der Settmecke-Straße immer weiter zu. Ich als Anwohner, der jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit und wieder nach zurück fährt, habe schon lange keinen Polizeiwagen mehr gesehen, um etwaige Raser in die Schranken zu weisen. Und das, obwohl die Straße für die vielen anwohnenden Kinder als Schulweg dient und in regelmäßigen Abständen die Verkehrsleitschilder auf der Überquerungshilfe für Fußgänger im Bereich der Glascontainer umgefahren werden, da die zu schnell fahrenden Autos diese zu spät sehen. Mittlerweile scheint es sich wohl rumgesprochen zu haben, dass hier keine Geschwindigkeitsüberprüfungen mehr stattfinden, da es kaum noch Autofahrer gibt, die die geforderten 50km/h einhalten. Begünstigt wird die Sache durch den vor Jahren deinstallierten Starenkasten am Ortseingang (Tennishalle).


Die Polizei zieht es offensichtlich vor, oben auf dem Ochsenkopf zu stehen, und die Autofahrer zu belehren, die mit 60 km/h, anstatt den geforderten 50 unterwegs sind.

Dabei schien alles auf gutem Weg zu sein, als vor mehreren Jahren eine Tempo 30 Zone im Bereich des Seniorenheimes eingerichtet wurde.


Zwar mussten sich viele Anwohner erst an die neue Geschwindigkeitsbegrenzung gewöhnen, was die Polizei durch Kontrollen auszunutzen wusste, doch bereits nach ca. einem halben Jahr fiel dann den verantwortlichen Planungsexperten auf, dass die Feuerwehr nun aufgrund des Tempo 30 zu lange braucht, um zum Feuerwehrgerätehaus zu kommen. Also wurden kurzer Hand die teuren Schilder wieder abgebaut. Ein weiterer Meilenstein der Fehlplanungen in unserer Stadt.