Pilotprojekt mit Landeproblemen
24.06.2010 | 12:27 Uhr 2010-06-24T12:27:00+0200
Hüsten.Der Sole-Fund am Arnsberger NASS, der heute als glückliche Fügung angesehen wird, war tatsächlich jedoch das erste Problem in der Reihe der vielen Probleme, die bei der Erschließung von Erdwärme am NASS auftraten.
Seit über vier Jahren bemüht sich ein Unternehmen im Auftrag der Stadt darum, heißes Wasser über eine Tiefenbohrung an die Oberfläche zu spülen, mit dem dann das NASS beheizt werden kann. So soll umweltfreundliche Energie genutzt und angesichts steigender Energiepreise langfristig sogar noch Geld gespart werden.
Doch: Noch immer ist nicht absehbar, wann das heiße Wasser kommt - und wie heiß es denn tatsächlich ist. Davon hängt die Höhe der Energie- und Kosteneinsparung ab. Das Problem: Bei der Tiefenbohrung brach das eingeführte Kunststoffrohr, mit dem das Wasser befördert werden soll. Jetzt wird nach alternativen Werkstoffen gesucht.
Als „Notlösung“ ist ein Stahlrohr im Gespräch – auf Kosten von Temperaturverlusten bei der Förderung. „Wir wollen die effizienteste Lösung, und nicht die schnellste“, widersetzt sich Bürgermeister Vogel öffentlichem Druck und hofft, dass doch noch im Herbst 2010 der Durchbruch gelingen könnte. Und dann heißes Wasser aus der Erde das NASS und andere Gebäude beheizt.
Das Projekt Geothermie-Bohrung ist mit 3,35 Millionen Euro veranschlagt. Mit 870.000 Euro fördert das Land die Bohrung. Bisher sind 2,7 Millionen Euro ausgegeben worden.
„Die Bohrung hat landesweit Signalwirkung und wird deshalb auch sehr intensiv von anderen Kommunen, die ähnliches vorhaben, verfolgt“, weiß Bürgermeister Vogel.

23:12
Den Stadtsparfüchse rauchen wochenlang die Köpfe um 10 000 € einzusparen und einen Nothaushalt auf die Beine zu kriegen. An diesem Beispiel werden Millionen verfeuert,
und es sind noch zig andere in unserer Stadt. Der Stadtrat rollt diesem unfähigen BM auch noch den roten Teppich aus und nickt alles durch. Aber das spielt nach dem Ende der Amtszeit ja keine Rolle mehr. Der TV-Star hat seine tausende € Pension sicher und unser Enkel und Urenkel dürfen die Rechnung noch mit bezahlen. Arnsberg und Griechenland haben vieles gemeinsam.
Arnsberg bekommt dann zum Dank auch noch eine NRW-Urkunde als vorbildlicher Vorreiter.
22:57
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21:03
Mensch, das man das nicht übers Knie brechen sollte, ist schon klar.
Aber das die Suche nach einer effizienten Lösung über zwei Jahre(WR vom 28.10.2008. (Geothermie: Der Abschluss verzögert sich) dauern muss, wundert mich schon.
Keine Sorge Herr Vogel, die schnellste Lösung werden Sie, nach dieser Zeit, auch nicht mehr finden!
Wenn diese Untätigkeit und die Verschleppung der Vorgänge wirklich die angesprochene Signalwirkung auf andere Kommunen haben soll, die das ja so genau beobachten, dann GUTE NACHT!!!
19:32
klar verfolgen die das.....spart ja auch geld wenn man sieht das ne andere stadt schon auf die klappe gefallen ist....
aber das muss man jetzt durchziehen, schon alleine von der budgetplanung usw, man kann da nicht einfach stopp sagen
16:30
„Die Bohrung hat landesweit Signalwirkung und wird deshalb auch sehr intensiv von anderen Kommunen, die ähnliches vorhaben, verfolgt“, weiß Bürgermeister Vogel.
Ja nee, is klaa! Bei denen wächst das Geld auch aufm Baum ... Wasn Schwachsinn! *PIEP*PIEP*
12:59
Es ist toll, dass in unserer schönen Stadt gespart wird und das man in die Zukunft investiert.
Aber bei diesem Objekt was 3,35 Mio Euro kosten soll ( und es wird teurer ) werden unsere Enkel noch dran Zahlen. Angesichts der leeren Kassen sollte man das Vorhaben erst mal auf Eis legen. Der Grundstock ist doch gelegt. Man könnte ja jetzt mal ein paar Jahre warten, bis dort weiter gearbeitet wird, zumindest bis die Stadt und das Land wieder Geld in den Kassen haben. Ich persönlich erkenne da nicht, dass dort in den nächsten 20 bis 30 Jahren Geld eingespart wird. Die 3,35 Mio Euro müssen auch erst mal wieder durch eingesparte Energiekosten in die Stadtkasse kommen.