Picknick auf der neu gestalteten Klosterbrücke

Picknick auf der neu gestalteten Klosterbrücke: Zahlreiche Besucher haben sich im Laufe des Samstagvormittags an den mit bunten Blumen geschmückten Tischen niedergelassen, um eine Kleinigkeit zu essen.
Picknick auf der neu gestalteten Klosterbrücke: Zahlreiche Besucher haben sich im Laufe des Samstagvormittags an den mit bunten Blumen geschmückten Tischen niedergelassen, um eine Kleinigkeit zu essen.
Foto: WP

Arnsberg..  Eine Brücke verbindet und bringt Menschen zusammen. So auch am Samstag bei der offi­ziellen Einweihung der neu gestalteten Klosterbrücke und des Brückenplatzes. Mit einem großen Aktionstag beteiligte sich die Stadt Arnsberg am ersten bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“.

Delegation aus Olesno vor Ort

Das rot-weiße Flatterband war schon gespannt, als Bürgermeister Hans-Josef Vogel kurzerhand eine Schere an Henryk Kucharczyk aus Arnsbergs Partnerstadt Olesno übergab. Fachdienstleiterin Dr. Brigitta Plass, Ratsfrau Marie-Theres Schennen, Hans-Josef Vogel und Fachbereichsleiter Thomas Vielhaber zerschnitten dann gemeinsam mit dem polnischen Stadtratsvorsitzenden die „Startlinie“. Die Delegation aus Olesno war seit der vergangenen Woche zu Gast in Arnsberg und hatte u.a. die Stadtwerke, das Feuerwehrmuseum und die Aus­stellung zum Kriegsende in Niedereimer besucht.

Bürgermeister Vogel erinnerte am Samstagmorgen in seiner Begrüßungsrede auf der Klosterbrücke an den Beginn der Städtebauförderung Ende der 1960er Jahre durch das „Bund-Länder-Programm“. ­Allerdings habe es bereits im Jahre 1817 eine „Königliche Städtebauverordnung“ gegeben. In dieser Zeit kamen viele preußische Beamte nach Arnsberg, und die Verwaltung war bemüht, für diese Neubürger Wohnraum zu schaffen.

Ziel des heutigen Städtebaus sei es, so Vogel weiter, alte und neue Architektur zu verbinden.

Buntes Programm auf der Brücke

Auf der Klosterbrücke hatten die Organisatoren ein buntes Programm vorbereitet.

Zahlreiche Besucher waren gekommen, um an den mit bunten Blumen geschmückten Tischen zu picknicken oder sich am Infostand über den Stadtumbau und den städtebaulichen Denkmalschutz zu informieren.

Die Firma Garten- und Landschaftsbau Hilgenhaus hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen. Mit einem speziell umgebauten Kleinbagger konnten die Kinder an einem großen Sandhaufen unter Aufsicht eines Profis spielerisch lernen, was ein großer Baggerfahrer ­alles können muss. Für Musik sorgte die Gruppe „MAVA Acoustic“ aus Bochum. Auch an zahlreichen anderen Punkten der Stadt präsentierten sich Vereine und Institutionen der Öffentlichkeit. Mitglieder der „Arnsberger-Feuerwehr-Historie“ hatten einen Pendelverkehr mit einem LF 16, Baujahr 1961, von der Klosterbrücke zum Feuerwehrmuseum Brennpunkt eingerichtet, nebenan im Bürgerzentrum Bahnhof fand ein großer Kindertrödelmarkt zu Gunsten des Projekts „Die Schaukel“ statt. Daneben wurden Führungen durch den neuen Teil des Bürgerzentrums angeboten.

Viel Zulauf hatte der Lichtturm an der Bergstraße. Hier konnten die Besucher bei einer Diashow im ­Keller des alten Wehrturmes historische Fotos bestaunen.

Zudem gab es Aktionen am Lichthaus im Klosterinnenhof, in den Bürgergärten Twiete und im Blauen Haus am Alten Markt.