„Offener Prozess“ auf Weg zum Ziel

Arnsberg..  Der 2. Arnsberger Bildungsbericht liegt seit einigen Wochen vor (wir berichteten bereits). Auf 148 Seiten werden unter dem Titel „Leben und Lernen in Arnsberg“ eine Bestandsaufnahme vorgenommen, Daten präsentiert, Ziele formuliert und Handlungsfelder und -empfehlungen definiert.

Das Bildungsbüro Arnsberg hat beim Bericht den Fokus stark auf die Themen Inklusion und Integration gerichtet. Aus dem Bericht soll nun ein konkreter Maßnahmenkatalog entwickelt werden. „Einiges ist auch schon in der Umsetzung, anderes sind noch Handlungsempfehlungen“, erklärt Sylvia Hölter vom Bildungsbüro. Anderes muss auch noch priorisiert und auch politisch diskutiert werden. Sie legt Wert darauf, dass ein „offener Prozess“ angestrebt sei. In möglichst vielen Feldern sollen Betroffene und Beteiligte aktiv in die Umsetzung von laufenden und auch neuen Projekten (siehe Themenfelder auf dieser Seite) eingebunden sein.

Befragungen von verschiedenen Gruppen hatte es bereits im Verlauf der Erstellung des Berichts gegeben. Eine seit Vorstellung des Berichts freigeschaltete Online-Befragung wird nach Auskunft des Bildungsbüros allerdings kaum angenommen. „Das ist ausbaufähig“, sagt Sylvia Hölter, „dabei ist es uns doch wichtig, möglichst viele Meinungen und Anregungen zu hören“. Später können Interessierte auch in Projektgruppen mitarbeiten.