Nomen est omen

Neulich sprachen die Kollegen über die Namen ihrer Haustiere. Pucki, soviel ist klar, ist einer der meistverbreiteten Namen für Wellensittiche. Dicht gefolgt von: Hansi und Nicki. Da erzählte jemand von Nicki I., der tragisch in seinem Futtertrog erstickte, und Nicki II., der Tanzeinlagen zu Songs von DJ Bobo zum Besten gab. Da war die Rede von handzahmen Vögelchen, die sich auf die Schultern setzten und ihren Besitzern liebevoll ins Ohrläppchen zwickten. Ob die beiden gefiederten Freunde mit den ungewöhnlichen Namen – Gladiator und Imperator – wohl auch so schmusig waren? Ich für meinen Teil hatte zwei sogenannte Deutsche-Haube-Kanarienvögel. Johnny und Ringo. Wegen ihrer Frisur erinnerten sie an die Beatles. Und singen konnten die beiden! Leider war das Fenster in der Nähe ihres Käfigs undicht und die beiden Popstars erkrankten an einer Lungenentzündung. Sie verstummten. Nur wenn im Bad der Haartrockner summte, liefen die beiden zu Höchstformen auf. „Blackbird singing by the sound of ‘Fön’ ...“