Nicht nur an der Theke, sondern auch auf dem Platz gut drauf

Auch ein wenig Glück brauchen die kfd-Frauen beim „Spiel ohne Grenzen“. In ­Wennigloh dominierte die Mischung aus Sport und Geschicklichkeit.
Auch ein wenig Glück brauchen die kfd-Frauen beim „Spiel ohne Grenzen“. In ­Wennigloh dominierte die Mischung aus Sport und Geschicklichkeit.
Foto: Krishan van der Kooi

Wennigloh..  Mit einer ganz eigenen Version des „Spiels ohne Grenzen“ ging auch in diesem Jahr wieder der Sport- und Spielverein Wennigloh an den Start. Traten bei der Kult-Sendung aus den 1960ern und 70ern noch Teams aus ganz Europa gegeneinander an, durften sich auf dem Sportplatz des SuS Gruppen aus Wennigloh bei Geschicklichkeitsspielen messen.

Den Anfang machten sieben Teams bei einem Soccerturnier am Freitagabend. Hier konnte sich die sogenannte „Herzinfarktecke“, auch „Hick“ genannt, über den Sieg freuen. Die Gruppe von besonders begeisterten Schützenfestgängern konnte am vergangenen Wochenende beweisen, dass sie nicht nur an der Theke, sondern auch auf dem Rasen immer gut drauf sind.

Weiter ging es Samstag mit einer bunten Mischung aus verschiedenen Disziplinen. „Hier gilt es, eine Kombination aus Sport- und Geschicklichkeitsspielen zu bewältigen“, sagt Stephan Schellschmidt, Vorsitzender des SuS Wennigloh. Dart, Tischfußball oder Jenga – fünf Teams, vom Schützenverein über den Männergesangsverein bis zur kfd, traten in zahlreichen Disziplinen an.

Das Dorf trifft sich

„Wir wählen die Spiele so aus, dass jeder, ob jung oder alt, ob Mann oder Frau, hier mitmachen kann und dieselben Chancen hat“, erzählt Schellschmidt. Denn das „Spiel ohne Grenzen“ soll in Wennigloh eine Möglichkeit für Vereine und andere Gruppen aus dem Dorf sein, um zusammenzukommen, gemeinsam zu spielen und später bei Bratwurst und Bierchen gemütlich beisammen zu sitzen. Die Aktion war seit Ende der Achtziger Tradition im Verein, wurde aber vor rund zehn Jahren wegen Terminproblemen ausgesetzt.

„Vergangenes Jahr haben wir das Spiel ohne Grenzen dann wieder aufleben lassen – mit Erfolg. Wir wollen diese Tradition erhalten, als Angebot für alle Wennigloher“, sagt Vorsitzender Schellschmidt.

Die Damen der kfd freuen sich: „Wir sind mit einem Team aus vier Mitgliedern hier“, erzählen sie, „Plus ein Fan!“ Mit Vuvuzela werden die Mannschaften hier angefeuert, so kommt an der Sportanlage des SuS Wennigloh waschechte Wettkampfstimmung auf. Am Ende geht es bei den verschiedenen Spielen natürlich nur um die Ehre. Im Vordergrund steht der Spaß, den die Dorfgemeinschaft beim Spielen, Plaudern und Zusammensitzen auf dem Sportplatz am Waldesrand hat.