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Neuer Stauraumkanal ist auch Gewässerschutz

14.07.2011 | 16:12 Uhr
Neuer Stauraumkanal ist auch Gewässerschutz
In Holzen wird ein Stauraumkanal gebaut. Foto: Ted Jones

Holzen. (hase) Eine aktuelle Baumaßnahme in Holzen ist stellvertretend für die ständige Weiterentwicklung der Infrastruktur für die Stadtentwässerung.

Die Abwässer aus Holzen fließen seit 1990 über einen rund vier Kilometer langen Kanal ins Biebertal und über das Mendener Netz in die Kläranlage Bösperde.

Wo jetzt noch ein städtischer Regenüberlauf in Betrieb ist, der nicht mehr den technischen Standards entspricht, fließen bei starkem Regen Mischwassermengen in den Vorfluter Bieberbach, weil nur 30 Liter pro Sekunden ins Mendener Kanalnetz abgegeben werden können.

Nun wurde ein Stauraumkanal an der Loholtstraße gebaut. In Rohren mit einem Durchmesser von 2,40 Meter wird das verschmutzte Mischwasser aus Holzen zurückgehalten. „Die Speicherkapazität von 420 Kubikmeter reicht aus, um die überwiegende Anzahl der Regenereignisse aufzufangen“, so der Ruhrverband. Nur im Extremfall ist noch ein Überlauf in die Bieber vorgesehen. Folge: Der Gewässerzustand der Bieber wird bei gleichzeitiger Stilllegung des städtischen Regenüberlaufes verbessert.

Von den Gesamtkosten in Höhe von 680.000 Euro tragen der Ruhrverband 500.000 und die Stadtwerke 180.000 Euro.

DerWesten

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2011-07-14 16:12
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