Neuer Spielplatz: Freude und Gemeinschaft für alle Kinder

Hüsten..  Am Pfingstsamstag war nachmittags auf dem neu eröffneten Kinderspielplatz neben dem Flüchtlingsheim am Berliner Platz das Wirken des Heiligen Geistes spürbar und allgegenwärtig. Wie in der Bibel überliefert, waren auch hier Menschen mehrerer Nationen - mehr aus der Not geboren - versammelt. Die Freude bei den Kindern und ihren Familien aus dem Nahen Osten und aus afrikanischen Ländern war erlebbar, dass sie zukünftig bei schönem Wetter draußen mit den Kindern spielen können.

Die Kirchengemeinde St. Petri Hüsten hat es möglich gemacht und das 24 000 Euro teuere Projekt in die Wege geleitet, das aus einem Flüchtlingshilfe-Fonds des Erzbistums Paderborn zu 90 Prozent finanziert wurde; der Eigenanteil der Kirchengemeinde von zehn Prozent wurde durch Sponsoren und Spenden gedeckt. Die Spielplatzgestaltung erfolgte in Kooperation mit der Stadt Arnsberg.

Liebe Leute aus der ganzen Welt

Bei der Übergabe des Spielplatzes begrüßte Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Dr. Norbert Albersmeier „liebe Leute aus der ganzen Welt und aus Hüsten“ - neben den Flüchtlingsfamilien auch eine Firmgruppe und das Jugendzentrum Hüsten, die sich hier mit den Flüchtlingskindern engagiert haben sowie Vertreter des Internationalen Arbeitskreises, des Integrationsrates, Kommunalpolitiker, Pfarrer Dietmar Röttger und Helmut Melchert als Vetreter von Bürgermeister Hans-Josef Vogel.

Als Geschenk hatte die Pfarrei St. Petri zwei Sitzbänke mitgebracht, von denen eine vom Raiffeisenmarkt in Hüsten gesponsert worden war. Helmut Melchert, der die Grüße von Bürgermeister Vogel überbrachte, lobte den Einsatz der Petrigemeinde bei der Verwirklichung dieses Gemeinschaftsprojektes mit der Stadt Arnsberg. Es sei als eine positive Erfahrung zu werten, was hier entstanden ist. Dieser Spielplatz sei für die Flüchtlingskinder und ihren Familien wichtig, der auch von Kindern bzw. Familien aus der Umgebung des Flüchtlingsheims genutzt werden könne um zur Integration der Flüchtlinge einen Beitrag zu leisten, so Helmut Melchert.

Bevor Pfarrer Röttger den kirchlichen erteilte, verlieh auch er seine Freude Ausdruck, hier die Kinder spielen zu sehen, an einem Ort, wo Freude und Gemeinschaft erlebbar werde, als ein Zeichen der Solidarität.

Für das leibliche Wohl hatten gemeinsam Bewohner(innen) und die Gemeindeteams aus Heilig-Geist und St. Petri gesorgt. In fröhlicher Runde wurden dann Gespräche geführt und Kontakte geschaffen.