Neu gestalteter Jahresempfang in Niedereimer kommt gut an

Niedereimer..  Großen Zuspruch fand der in diesem Jahr geänderte Ablauf des Neujahrsempfangs der St. Stephanusgemeinde in Niedereimer.

Bereits um 17 Uhr beging die Kirchengemeinde einen gemeinsamen Gottesdienst, der von Propst Hubertus Böttcher zelebriert wurde. Zum Schluss der Messe spendete Propst Böttcher den Kirchgängern den Neujahrssegen. Er betonte in seinem Schlusswort, dass er in Niedereimer ganz besonders gerne Dienst macht, da dort eine sehr lebendige und aktive Gemeinde zu finden sei.

Im Stephanushaus empfing dann Vikar Guido Ricke, der mit Schwester Ephrem für die Gemeinde zuständig ist, die zahlreichen Gäste. Durch die Umstellung auf einen Samstag und die Vorverlegung der Messfeier waren etwa 120 Gemeindemitglieder der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt. Hierzu versammelten sich neben den altersgemischten Kirchbesuchern noch Helfer und Verantwortliche aus dem Dorfleben. Vikar Ricke hieß die ­Gäste herzlich willkommen und bedankte sich in seiner kurzen und knappen Ansprache bei allen Anwesenden für ihre Unterstützung sowie den überdurchschnittlich hohen Kirchbesuch im vergangenen Jahr.

Kirche als Mittelpunkt des Dorflebens

In ihrer Begrüßung stellte Maria Hosters, Leiterin des Gemeindeausschusses und des Gesamtpfarrgemeinderates, fest, dass die Kirche in Niedereimer nicht nur Mittelpunkt des Dorfes sondern auch Mittelpunkt des kirchlichen und dörflichen Lebens sei. Schwester Ephrem blickte auf die Aktivitäten und ehrenamtlichen Tätigkeiten des vergangenen Jahres in der St. Stephanusgemeinde d zurück. Sie bedankte sich bei 27 verschiedenen Gruppen- und Personenkreisen, die „stets durch ihr Engagement das Kirchenleben aufrecht erhalten und zum Gelingen eines intakten Gemeindelebens beitragen“. Ohne alle diese vielen Aktiven wäre eine Kirche im Ort nicht am Leben zu erhalten.

Schwester Ephrem erinnerte nochmals besonders an die Errichtung des Pastoralen Raumes Arnsberg im zurückliegenden Jahr. Das Gedenkkreuz der angeschlossenen Gemeinden hat derzeit in der Stephanuskirche einen festen Platz.

Stephanushaus wird 2015 saniert

Zum Schluss ergriff der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Peter Werdelmann, das Wort – zur dringend notwendigen energetischen Sanierung des Stephanushauses. Er legte Zahlen vor und betonte, dass die Planung weit fortgeschritten ist. Mit den Arbeiten, die in einem sechsstelligen Eurobetrag liegen, möchte man noch in diesem Jahr beginnen. Hierfür hätte die Kirchengemeinde, Dank eines intakten Dorflebens, im Laufe der Jahre schöne Rücklagen bilden können.