Neheimer machen Günne attraktiver

„Wohnen am Weiher“ in Günne nimmt Gestalt an: Die Brüder Steffen (links) und Frank Emde nehmen beim symbolischen  ersten Spatenstich Michaela Grüne und Peter Sterzenbach vom Immobiliencenter der Sparkasse Werl, das die Vermarktung übernimmt, in die Mitte. Im Hintergrund ist die Staumauer erkennbar.
„Wohnen am Weiher“ in Günne nimmt Gestalt an: Die Brüder Steffen (links) und Frank Emde nehmen beim symbolischen ersten Spatenstich Michaela Grüne und Peter Sterzenbach vom Immobiliencenter der Sparkasse Werl, das die Vermarktung übernimmt, in die Mitte. Im Hintergrund ist die Staumauer erkennbar.
Foto: WP

Neheim/Möhnesee-Günne..  Der erste Spatenstich gestern Mittag hatte lediglich Symbolcharakter, denn die Baugrube für das erste Haus des Neubauprojektes „Wohnen am Weiher“ in Möhnesee-Günne ist bereits weitestgehend ausgehoben. Wie berichtet, baut das Neheimer Unternehmen Emde GmbH & Co. KG dort in zwei Bauabschnitten mehrere Gebäude mit seniorengerechten Wohnungen und in Schritt drei ein Nahversorgungszentrum.

Das Interesse an den Immobilien ist groß: „Sie werden nicht nur im Kreis Soest, sondern auch in Nachbarkreisen und im Raum Neheim stark nachgefragt“, freut sich Peter Sterzenbach. Die Penthouse-Wohnungen der drei im ­ersten Bauabschnitt entstehenden Wohngebäude seien bereits verkauft, so der Leiter des Immobiliencenters der Sparkasse Werl, das die Vermarktung übernommen hat.

Noch bevor die erste Wand gemauert ist, liegen für sechs weitere Wohnungen Reservierungen oder bereits Kaufverträge vor. Insgesamt entstehen in den dreigeschossigen Gebäuden 15 (3x5) seniorengerechte Eigentumswohnungen von 87 bis 157 Quadratmeter Größe – barrierefrei, mit Aufzug im Haus und begehbarer Dusche. Direkt am Rand des Weges gelegen, der den Ausgleichsweiher der Möhnetalsperre umrundet, punkten alle Objekte mit Blick auf die Staumauer.

„Ende dieses Jahres ist das erste Haus fertig gestellt“, beantwortet Steffen Emde die Frage nach dem Zeitplan. Das zweite Wohnhaus folgt Mitte nächsten Jahres; und im Dezember 2016 vollendet Haus Nummer drei Bauabschnitt eins.

Zügig soll es auch danach weiter gehen: Im zweiten Bauabschnitt ist ab 2017 die Errichtung vier weiterer Häuser mit betreutem Wohnen im Herz der Anlage geplant. Dann folgt der Bau einer Halle, in die u.a. ein Bäcker und ein Lebensmittelhandel einziehen sollen.

Erschließung ist bereits erfolgt

Erschlossen ist das insgesamt 10 000 Quadratmeter große Areal, auf dem früher die „Sägewerk“-Gastronomie samt Tennishalle stand, bereits jetzt. Künftige Bewohner der drei Häuser direkt am Weiher dürfen schon Visitenkarten mit der Anschrift „Mühlenhof“ drucken lassen.

„Wir bauen genau so, wie wir es von Anfang an vorgehabt haben“, sagt Frank Emde mit Blick auf die Planungen für das Projekt. Zur Erinnerung: Schon im Dezember 2010 unterzeichneten er und sein Bruder Steffen die Kaufverträge – 2011 stand die Planung, wurde die alte Bebauung abgebrochen.

Aber die Ratsfraktionen der Gemeinde Möhnesee brachten dann eine kontrovers geführte Debatte in Gang: Neun Mal stand die erforderliche Bebauungsplan-Novelle auf der Tagesordnung diverser Ausschuss- und Ratssitzungen – erst im Frühjahr 2014 gab es „grünes Licht“. Doch mit dem ersten Spatenstich ist das alles Geschichte...