„Mopsfideler Männerhund“ stammt von Kreta

Wer könnte diesem Lächeln widerstehen? Grieche „Gropius“ hat Familie Walenta im Sturm erobert.
Wer könnte diesem Lächeln widerstehen? Grieche „Gropius“ hat Familie Walenta im Sturm erobert.
Foto: WP

Arnsberg..  Nein – als Mops geht „Gropius“ wirklich nicht durch, obwohl der Rüde mit dem ungewöhnlichen Namen „mopsfidel“ ist.

Egal! Ursprünglich wollte Nina Walenta zwar einen Mops – doch als sie zur Hochzeit von ihrem Ehemann symbolisch eine Hundeleine geschenkt bekam, hatte der bereits einen „Männerhund“ im Hinterkopf. Drei Jahre gingen ins Land, dann entdeckte Sascha Walenta auf der Internetseite des Tierheims Iserlohn „Archie“ – alias Gropius...

Aus Griechenland nach Deutschland

Tierschützer hatten den „Griechen“ von den Straßen Kretas nach Deutschland geholt. „Beim Betreten der Zwinger ertönte lautes Gebell. Nur einer blieb stumm und kam ganz vorsichtig ans Gitter – Archie“, erinnert sich Nina Walenta an die erste Begegnung, „viel größer als ich erwartet hatte – und von einem Mops weit entfernt!“ Ehemann Sascha war sofort Feuer und Flamme – „ein richtiger Männerhund“. Doch der „mediterrane Streuner“ schaffte es auch auf Anhieb, das Herz seines künftigen Frauchens zu erobern: „Wir haben uns entschlossen, es auf einen Versuch ankommen zu lassen.“

Die beste Entscheidung getroffen

Das war kurz vor Weihnachten 2012 – und erwies sich als goldrichtig für alle Beteiligten. „Die beste Entscheidung, die wir treffen konnten – Archie hört jetzt auf den ­Namen Gropius“, erzählt seine Besitzerin, „gewinnt im Nu die Herzen der Menschen und zaubert uns jeden Tag ein Lächeln aufs Gesicht.“

Von wegen „Männerhund“...

Obwohl sein neuer Name bei Herrchen sicher gut ankommt, der ist nämlich Architekt von Beruf. „Gropius“ sorgt auch in dieser Hinsicht für ein gesundes Fundament: eine seiner Lieblingsbeschäftigungen ist, laut Frauchen, das Buddeln.

Außerdem gehören Fressen und Hundemassage zu den Leidenschaften des Charmeurs, dessen Markenzeichen ein schiefer Zahn ist. „Wir wissen nicht, wie alt Gropius ist und was er bereits erlebt hat, aber wir wissen, jeder Tag mit ihm ist ein Geschenk – und er gehört zu uns“, so Familie Walenta.