Modernes und Altes im Zusammenspiel
09.01.2012 | 15:32 Uhr 2012-01-09T15:32:00+0100
Arnsberg. Die Umgestaltung des Blauen Hauses zum Sitz von Museumsverwaltung und Kreismedienzentrum liegt im Soll. Treten keine Probleme auf, rechnet Museumsleiter Dr. Jürgen Schulte-Hobein mit der Fertigstellung des 1,2 Mio.-Euro-Projektes noch im Juni.
Die Umgestaltung des Blauen Hauses zum Sitz von Museumsverwaltung und Kreismedienzentrum liegt im Soll. Treten keine Probleme auf, rechnet Museumsleiter Dr. Jürgen Schulte-Hobein mit der Fertigstellung des 1,2 Mio.-Euro-Projektes noch im Juni.
Das Erscheinungsbild des Blauen Hauses hat durch die Wiederherstellung der ursprünglichen Dachform schon jetzt - während der Bauphase - deutlich gewonnen, fügt es sich doch so viel harmonischer in das umstehende Gebäudeensemble ein.
Einen schönen Kontrast zur alten Bausubstanz bietet die schräg abfallende, futuristisch anzusehende Dachkonstruktion des künftigen Multifunktionssaales, der direkt an das Blaue Haus anschließt. Was später noch erheblich deutlicher werden wird - durch die hier vorgesehene Metalleindeckung in Zinkstehfalz und die dann verglaste Giebelfläche.
„Der Multifunktionssaal eröffnet uns viele neue Möglichkeiten,“ sagt Schulte-Hobein, „können doch hier künftig große Veranstaltungen über die Bühne gehen.“ Zum Beispiel Vorträge, Ausstellungseröffnungen, Schulungen des Kreismedienzentrums sowie Fortbildungen für Lehrer und Angehörige des Arnsberger Lehrerseminars.
Modernste Medientechnik
„Aber dieser Saal, der mit modernster Medientechnik ausgestattet ist und Platz für rund 100 Personen bietet, kann zum Beispiel auch für Veranstaltungen des Kunstsommers genutzt werden.“ Was diesen bei bestimmten Angeboten unabhängiger von der Witterung mache. Zumal der Saal durch einen zweiten Zugang vom Museumshof bequem erreichbar sei.
Mit der Fertigstellung des gesamten Komplexes beginnt dann unmittelbar der Umzug von Museumsverwaltung und Kreismedienzentrum in das Blaue Haus.
Und was macht der „3. Stern“ für das Projekt Museumserweiterung im Zuge der Regionale 2013? „Derzeit läuft der Architektenwettbewerb mit über 30 Teilnehmern“.
Entscheidung im Juni
Der weitere Fahrplan: Am 3. Februar tagt das hochkarätig besetzte Preisgericht und wählt die Entwürfe aus, die dann dem Kreistag in Meschede zur endgültigen Entscheidung - vermutlich wird dies am 29. Juni geschehen - übergeben werden. Dann sollen auch die gesamten Baukosten inklusive Betriebskosten auf dem Tisch der Parlamentarier liegen.
Sei der Kreistag überzeugt und stimme dem Projekt zu, so Martin Reuther als Sprecher des Hochsauerlandkreises, könne dieser beim zuständigen Regionale-Ausschuss den begehrten 3. Stern beantragen. Gebe es auch dort ein Ja, „dann geht die Museumserweiterung sofort in die Realisierung.“
Ganz mitentscheidend für das Votum des Kreistages werde aber auch der kreiseigene Anteil an den Finanzierungskosten sein.

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