Mitfahrzentrale am Berufskolleg in Hüsten ein Erfolgsprojekt

Das Projekt „Gemeinsam fahren- Treibstoff sparen" startete 2011 am Berufskollege HSK in Hüsten. Die interne Mitfahrzentrale für Schüler ist ein Dauerbrenner.
Das Projekt „Gemeinsam fahren- Treibstoff sparen" startete 2011 am Berufskollege HSK in Hüsten. Die interne Mitfahrzentrale für Schüler ist ein Dauerbrenner.
Foto: WP Ted Jones
Was wir bereits wissen
Seit 2011 gibt es die Mitfahrzentrale am Berufskolleg des Hochsauerlandkreises in Hüsten. Das Projekt „Gemeinsam fahren – Treibstoff sparen" hat sich zum Dauerbrenner entwickelt.

Hüsten.. Mit seiner schulinternen Mitfahrzentrale hat das Berufs­kolleg des Hochsauerlandkreises am Berliner Platz in Hüsten in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Auszeichnungen eingeheimst. „Und es erfährt immer noch große öffentliche Anerkennung – auch überregional“, freut sich Klaus Marschall über die nicht endende Erfolgsgeschichte des Projekts. Derzeit haben die ­Kollegschüler und ihr Lehrer gleich zwei Eisen im Feuer: Beim Wettbewerb „Wir haben Energie“ der NRW-Bank steht in Kürze die Endrunde an; und die Hüstener sind am 19. Februar in Düsseldorf dabei.

Auch beim aktuellen Schülerwettstreit „So will ich Morgen mobil sein“ der bundesweiten „Initiative für eine zukunftsfähige Infrastruktur“ hat die Mitfahrzentrale noch alle Chancen auf einen der vorderen Plätze. Hier läuft die Preisvergabe über ein Voting. Unter 35 Bewerbungen liegt das heimische Projekt „Gemeinsam fahren – Treibstoff sparen“ aktuell auf Platz fünf. Abstimmen ist noch bis 21. ­Februar möglich, unter:
www.damit-deutschland-vorne-bleibt.de/mitfahrzentrale.aspx

Das Problem ist das alte: „An unserer Schule im Sauerland gibt es zu viele Schüler, die mit dem Auto zur Schule kommen. Daraus resultiert ein hoher CO2-Ausstoß und eine nicht ausreichende Anzahl an Parkplätzen“, schreiben die aktuell mit dem Projekt betrauten Berufschüler in ihrem Wettbewerbsbeitrag. Außerdem entstehe durch die mangelhafte Stellplatzzuführung zu den Stoßzeiten morgens und mittags – unter anderem bedingt durch den nahe gelegenen, beschrankten Bahnübergang – ein langer Stau, der gefährliches Chaos verursacht.

Umweltschutz So entstand schon 2011 die Idee, eine Mitfahrzentrale für das Berufskolleg zu initiieren. Klaus Marschall, eine Kollegin und die damalige Klasse elf des Bildungsgangs C5 (Höhere Handelsschule) ließen sich für das Vorhaben begeistern. Seither hat sich „Gemeinsam fahren – Treibstoff sparen“ immer weiter entwickelt und etabliert: „Die beteiligten Lehrer dienten in den unterschiedlichen Phasen als Lernberater – überprüften und verfolgten den Fortschritt; ­halfen bei auftretenden ­Pro­blemen.“ Und der aktuelle Stand der ­Dinge? „Momentan befinden wir uns in der Phase der Überantwortung des Projektes in die Obhut der Schülervertretung beziehungsweise einer Arbeitsgemeinschaft“, schreiben Klaus Marschall und seine Truppe.

Erfolgsevaluation und Optimierungsprozess

Abschließend steht noch die Erfolgsevaluation an, die wiederum Ausgangspunkt für einen Optimierungsprozess sein wird – soll heißen: Es wird geschaut, wie viele Schüler mitgemacht haben, und wie Mitmachen zukünftig noch ­attraktiver werden kann. Letzteres sollte kein Problem sein – vor ­allem, wenn in Kürze zwei weitere Preise gewonnen werden. Also Leute – auf gehts zum Voting!