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Fußballnacht

Mit RW Erlinghausen räumt der Club von BVB-Boss "Aki" Watzke die meisten Preise ab

24.06.2012 | 18:27 Uhr
Ulrich Biene von der Brauerei Veltins (3. von links) zeichnete Rot-Weiß Erlinghausen als Mannschaft der Saison 2011/2012 im HSK aus. Daniel Berlinski (3. von rechts) wurde zum besten HSK-Fußballer gewählt.Foto: Ted Jones

Arnsberg.   Die ranghöchsten Fußballtrainer im Hochsauerland haben entschieden: Daniel Berlinski von Bezirksliga-Meister Rot-Weiß Erlinghausen ist der beste HSK-Fußballer der Saison 2011/2012. Der Club von BVB-Boss "Aki" Watzke wurde in der Sauerländer Fußball-Nacht im Arnsberger Knappensaal außerdem zur Mannschaft der Saison gekürt.

Mit dem deutschen EM-Hit "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen begann die 9. Sauerländer Fußball-Nacht der Westfalenpost im einmaligen Ambiente des Knappensaals in Arnsberg. Und diesen 23. April 2012 wird besonders Rot-Weiß Erlinghausen so schnell nicht vergessen. Der ganz souveräne Meister der "Bundesliga des Sauerlandes" stellte mit Daniel Berlinski den besten HSK-Fußballer der Saison. Außerdem wurde das Team von Erfolgstrainer Vaidas Petrauskas als Mannschaft der Saison 2011/12 ausgezeichnet. Zudem wurde der Verein von BVB-Boss "Aki" Watzke Derbysieger der Bezirksligisten im Altkreis Brilon.

Löseke: "Berlinski ist ein geiler Zocker"

2005 hatte zuletzt ein Fußballer aus dem Marsberger Ortsteil Erlinghausen ganz oben auf dem Treppchen bei der Wahl zum besten Fußballer im Hochsauerlandkreis gestanden. Vor sieben Jahren gewann ihr damaliger Sturmführer Rafael Wiebusch. Nun sicherte sich Mittelfeldspieler Daniel Berlinski diesen begehrtesten Fußball-Titel im Hochsauerlandkreis. Der 26-jährige Berlinski gewann die Abstimmung der im HSK ab Bezirksliga aufwärts tätigen Fußballtrainer deutlich mit insgesamt 63 Punkten. Das waren 19 Zähler mehr als der Zweitplatzierte der Wahl - Stürmer Bilal Yavuz vom SSV Meschede. Mit Roberto Busacca auf Platz drei schaffte ein weiterer Spieler von RW Erlinghausen den Sprung aufs Treppchen. Platz vier belegte der Sieger der vergangenen Spielzeit, Jonas Schmidt vom Westfalenligisten SuS Langscheid/Enkhausen. Platz fünf ging bei der Abstimmung an den offensiven Mittelfeldspieler Christian Grüterich vom Bezirksliga-Dritten TuS Sundern.

9. Sauerländer Fußballnacht

Für den HSK-Fußballer der Saison, der in den vergangenen Jahren mit den Plätzen sechs, zwei, drei  und nochmal drei knapp den Sprung nach ganz oben aufs Podest verpasst hatte, kam die Wahl ein wenig überraschend. „Eigentlich hatte ich schon gar nicht mehr damit gerechnet. Ich habe schon bessere Serien als diese jetzt gespielt. Diesmal hat mich meine  Mannschaft hat gut aussehen lassen“, erklärte Daniel Berlinski in der Minute des Triumphs auf der Bühne bescheiden. Langscheid-Coach Bernd Löseke, der die Laudatio auf Daniel Berlinski gehalten hatte, hielt dagegen: „Er ist einfach nur ein geiler Zocker.“

Seffe Yavuz vertritt Bruder Bilal

Bilal Yavuz, der Zweitplatzierte, konnte seinen Preis im Knappensaal nicht entgegen nehmen. Der beste Torjäger der Landesliga 5 (23 Treffer) war bereits mit Bruder Burak im Heimaturlaub in der Türkei. Und so stand statt Bilal oder Burak mit Seffe der dritte der Yavuz-Brüder auf der Bühne. „Die beiden sollen weiter guten Fußball spielen und ich passe auf sie auf“, fasste Seffe Yavuz den Konkurrenzkampf innerhalb der Familie auf sympathische Art und Weise kurz und knapp zusammen.

9. HSK-Fußballnacht

Begeistert von Ablauf und Atmosphäre der Veranstaltung zeigte sich der Drittplatzierte der HSK-Fußballerwahl, Roberto Busacca von Rot-Weiß  Erlinghausen. „Ich finde es immer wieder schön, hier sein zu dürfen. Diese Veranstaltung ist nicht toppen“, sagte Busacca. Der 34-Jährige, der sich selbst als Vollblutfußballer bezeichnet, spielte eine ganz starke Saison. Er erzielte in 32 Spielen 31 Tore. "Ich habe noch ein Jahr Vertrag in Erlinghausen. Mal gucken, was die nächste Saison in der Landesliga so bringt", sagte Busacca vorausschauend.

Sauerländisch feiern an Tagen wie diesen

Zum ersten Mal als Gast im Arnsberger Knappensaal war Stefan Hans Kläsener, Chefredakteur der Westfalenpost. „Ich wünsche mir, dass wir sauerländisch feiern“ hatte sich Kläsener zu Beginn der Veranstaltung gewünscht. Er wurde nicht enttäuscht. Die mehr als 140 geladenen Gäste ließen es beim inzwischen schon traditionellen Saisonabschluss richtig sauerländisch krachen. Es war eben mal wieder einer dieser Tage . . .

-art/rag/aleb



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