„Medien im Wandel der Zeit“

Arnsberg..  Smartphone, Tablet, Internet und Co. – heute der Inbegriff von Kommunikation. Aber wie war das damals? Was war noch mal ein Flugblatt oder ein Feldtelefon? Eine Antwort auf diese Fragen gibt es seit gestern bis zum 14. Juni im Foyer der Schul­stadtbü­cherei im Gym­na­si­um Lau­ren­tia­num in Arnsberg.

Die Ausstellung „Leitmedien im Wandel der Zeit“ – ein Projekt der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede und der Stadt Arnsberg – zeigt eine historische Aufarbeitung der Medien. Es hat sich viel getan: 100 Jahre nach Beginn des ­Ersten Weltkriegs ist die Welt komplett vernetzt. Wo es früher in einem Dorf vielleicht fünf Telefone gab, kann man heute von Angesicht zu Angesicht via Skype weltweit miteinander kommunizieren; und das von jedem Ort aus – eine wahnsinnige Entwicklung in atemberaubender Zeit.

„Die Veraltungsgeschwindigkeit ist unglaublich“, so Diplom-Ingenieur Eckhard Stoll von der FH-Südwestfalen. Ein wichtiger Erziehungsauftrag an die Schüler sei daher ein sorgsamer Umgang mit den Medien, denn „die technische Handhabung eilt heute der Vernunft voraus“, meint Schulleiter Klaus Ullrich.