Großübung der Feuerwehren...
Mängel bei der Kommunikation und Kooperation
27.10.2008 | 12:51 Uhr 2008-10-27T12:51+0100Rund 200 Feuerwehrleute aus den drei Kreisen übten am Samstag ihre Zusammenarbeit. Übungsobjekt war das Thyssen-Krupp Hochhaus in Geisweid.
Das Szenario was sich der Siegener Kreisbrandmeister Bernd Schneider ausgedacht hatte, war erschreckend: "Nach einer angenommen Gasexplosion war der südliche Bereich von Geisweid - zwischen Birlenbacher Strasse und dem Einkaufszentrum - zum Katastrophengebiet erklärt worden. Die Kräfte der Feuerwehr Siegen waren mit der Rettung und Brandbekämpfung beschäftigt. Im Rahmen der "überörlichen Hilfe" (ÜÖH) der Bezirksregierung waren Feuerwehren aus dem Kreisfeuerwehrverband Siegen-Wittgenstein, aus Olpe und dem Hochsauerlandkreis zur Unterstützung angefordert worden".
In erster Linie sollte bei dieser Übung die Zusammenarbeit von fremden Einheiten geübt werden. Größere Mängel zeigten sich bei der Kommunikation über Funk. Die Wehren aus den drei verschiedenen Kreisen sendeten auf unterschiedlichen Frequenzen. Hier wünschen sich die Wehrleute von der Bezirksregierung Arnsberg ein einheitliches digitales Funknetz. Kleinere logistische und kooperative Probleme sollen bei der nächsten Übung behoben sein. Fotos: Horstgünter Siemon
07:40
War ne super Übung,
freuen wir uns auf Niedersachsen 2008