Lichtwoche lockt Leuchtenkunden aus ganz Deutschland ins Sauerland
27.02.2009 | 19:05 Uhr 2009-02-27T19:05:00+0100Arnsberg/Sundern. Arnsberg und Sundern werden im März zur Messeregion: Zum dritten Mal findet die Lichtwoche Sauerland statt.
Sie ist für die heimischen Wohnraumleuchtenhersteller wie auch die Besucher attraktiver und wichtiger denn je zuvor. Denkbar ist, dass die Lichtwoche künftig noch größer und umfassender wird – dass hier ein richtiges Messezentrum entsteht.
„Perspektivisch”, sagt Jens Ahrens, Geschäftsführer von Wofi Leuchten in Freienohl, „kann ich mir vorstellen, dass die Lichtwoche keine geschlossene Sauerländer Veranstaltung bleibt.” Sondern geöffnet wird für Leuchtenhersteller aus der ganzen Republik, die dann in angemieteten Hallen im Sauerland ihre Produkte ausstellen. „Die Zahl der Anfragen in diese Richtung nimmt zu”, berichtete gestern Jens Ahrens, der einer der Sprecher der diesjährigen Lichtwoche ist.
31 Sauerländer Firmen mit Schwerpunkt in Arnsberg und Sundern haben sich in diesem Jahr zu dieser in der Branche einmaligen Messeform zusammengefunden. In der „Lücke”, die die alle zwei Jahre stattfindende Fachmesse „Light & Building” in Frankfurt lässt, ist die Lichtwoche Sauerland sehr erfolgreich hineingestoßen. „Die Händler aktualisieren ihr Sortiment jedes Jahr neu – da würde ihnen ohne die Lichtwoche etwas fehlen”, sagt Wofi-Chef Jens Ahrens.
LED in Wohnraumleuchten Ausgestellt werden von den Firmen die Wohnraumleuchten, die ab Herbst 2009 in die Läden kommen. Ein großer Trend dabei dürften Energiesparleuchten sein – ob mit Energiesparbirnen oder immer öfter mit LED. „Da hat sich viel bewegt”, berichtete Ahrens. Mittlerweile sei es möglich, dass die LED-Leuchten auch warmes Licht wie von Glühbirnen abgeben – bei jedoch deutlich geringerem Energieverbrauch und einer viel längeren Lebensdauer.
2000 Besucher werden zu der Fachmesse erwartet – Einkäufer von Möbelhäusern, Großhändlern und Versandhandel. Dass die Ausstellungen über das halbe Sauerland
Vor Ort mehr zeigen
verteilt sind, ist aus Sicht von Wolfgang Rehbein (Böhmer Leuchten Müschede) und Jens Ahrens nicht unbedingt ein Nachteil. „Hier in unseren eigenen Ausstellungsräumen können wir viel mehr zeigen, als auf einem Stand auf dem Frankfurter Messegelände”, sagt Rehbein. „Und wenn es Fragen gibt, ob wir z.B. technische Details umsetzen können, haben wir hier vor Ort die Möglichkeit, sofort unsere Techniker hinzuzuholen und alles zu klären”, sagt der Wofi-Geschäftsführer.
Allerdings: Zwar ist die Lichtwoche mit rund 20 Prozent der Frankfurter Kosten finanziell deutlich günstiger, erreicht aber derzeit auch nur die nationalen Kunden. Deshalb bleibt die Frankfurter Messe und für manche auch eine ähnliche in Mailand wichtig, um die internationalen Abnehmer zu erreichen.
Circus Roncalli kommt
Attraktiv ist das Rahmenprogramm der Lichtwoche. Zweimal werden die heimischen Firmen ihre Kunden zum „Leuchtenzirkus” einladen, wie Franz Josef Rogoll vom Stadtmarketing Sundern berichtete. Zusammen mit der Wirtschaftsförderung Arnsberg, dem Verkehrsverein Arnsberg und der IHK wickeln die Sunderner die Organisation der Lichtwochen-(Events) ab.
In Hüsten wird der bekannte Circus Roncalli ein Zelt aufschlagen. Dort gibt's dann die – leider – nichtöffentlichen Veranstaltungen für die Firmen. Dass Roncalli keine öffentlichen Vorstellungen gibt, hängt damit zusammen, dass sie nur mit einem Teil der Künstler anreisen können. Auch die Veranstaltung Wesco „DeLight” wurde in die Lichtwoche integriert.

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