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"Lichtwoche" konkurriert 2010 direkt mit "Light + Building"

11.11.2009 | 18:56 Uhr
"Lichtwoche" konkurriert 2010 direkt mit "Light + Building"

Arnsberg / Sundern. Die heimischen Wohnraumleuchtenhersteller wollen sich mit ihrer Messe „Lichtwoche Sauerland” ab nächstes Jahr der direkten Konkurrenz mit der internationalen Leuchten-Fachmesse „Light + Building” in Frankfurt stellen.

Außerdem könen sich ab 2010 auch außerhalb des Sauerlandes ansässige Aussteller an der Lichtwoche beteiligen. Bisher hatten ausschließlich Sauerländer Betriebe die Lichtwoche immer nur in den Jahren ausgerichtet, in denen die alle zwei Jahre veranstaltete „Light + Building” nicht stattfand.

 Die Entscheidung der Sauerländer wirkt wie ein Paukenschlag in der Leuch-tenbranche und in der Fachmessen-Landschaft. Ein kleines Völkchen mit rund 30 Sauerländer Betrieben wagt jetzt den Aufstand gegen den mächtigen und teuren Messe-Riesen Frankfurt.

 „Die Sauerländer Unternehmen müssen in Frankfurt mit etwa 60 Prozent höheren Messekosten als in ihrer Heimat rechnen, wo sie ja ihre schon bestehenden Ausstellungsräume in ihren Betrieben nutzen können”, führt Lichtwochen-Sprecher Jens Ahrens (Geschäftsführer der Leuch-tenfirma „wofi” in Meschede) ein gewichtiges Kostenargument für eine jährliche „Lichtwoche Sauerland” an.

 So findet die nächste Lichtwoche Sauerland vom 10. bis 16. März 2010 statt. Bereits vier Wochen später (vom 11. bis 16. April) richtetet die Frankfurter Messegesellschaft die „Light + Building” aus.

 Die Entscheidung für eine jährliche Lichtwoche trafen die Sauerländer allerdings erst vor einigen Wochen, so dass einige Betriebe ihre bisherigen Planungen für Frankfurt nicht stornieren wollten. Außerdem ist es auch ein großer Personalaufwand, innerhalb von zwei Monaten zwei Großmessen zu stemmen. So ergibt sich mit Blick auf die Teilnahme der Sauerländer an der Light + Building bzw. an der Lichtwoche kein einheitliches Bild. 

 Ein größerer Teil der Sauerländer Firmen verzichtet auf eine Messepräsentation in Frankfurt und ist ausschließlich bei der Lichtwoche dabei. Andere Sauerländer Unternehmen stellen sowohl in Frankfurt als auch in der Heimat aus. Ein kleinerer Teil der Betriebe hat für 2010 auf eine Teilnahme an der Lichtwoche verzichtet und zeigt die Neuheiten nur in Frankfurt. Für letztere Firmen ist dann das Kundenklientel entscheidend, dass sie in Frankfurt erreichen. Da die Lichtwoche Sauerland von ausländischen Handelsbetrieben bisher nur gering besucht wird, ist eine Präsentation auf der Light + Building fürs Exportgeschäft wichtig.

 Diesen strukturellen Nachteil wollen die Ausrichter der Lichtwoche aber in den nächsten Jahren beheben. „Wegen unserer kurzfristigen Entscheidung, die Lichtwoche jährlich zu veranstalten, werden wir im März 2010 wahrscheinlich nur einige wenige auswärtige Betriebe als zusätzliche Ausssteller gewinnen können, doch 2011 können wir dann richtig Gas geben”, meint Jens Ahrens. Er rechnet bei der Lichtwoche 2011 mit doppelt so viel Ausstellern als 2009 (damals 33 Aussteller).

 Auch laufen Gespräche, ob sich eventuell neben den Wohnraumleuchtenherstellern auch Produzenten technischer Leuchten an der Lichtwoche 2011 beteiligen.

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Kommentare
13.11.2009
20:43
Lichtwoche konkurriert 2010 direkt mit Light + Building
von Stefan N. | #2

Herr Strack Sie sind Pressesprecher diese Portals .... Das stinkt aber gehörig nach Werbung und Eigenlob ... Sowas wird in der Wirtschaft generell bestraft ...
Gruß
Stefan N.

12.11.2009
08:47
Lichtwoche konkurriert 2010 direkt mit Light + Building
von Stefan Strack | #1

Nicht zu unterschätzen ist jedoch die Strahlkraft, die der Besuch einer Großmesse über den eigentlichen Messetermin hinaus entwickelt. Wenn ich unterjährig nach Leuchten suche, gehe ich auf die Webseite der entsprechenden Messe oder ein Sourcingportal wie productpilot.com der Messe Frankfurt mit immer aktuellen Infos. Und rund 80% der Player im B2B-Bereich recherchieren online. Da finde ich die Aussteller einer Regionalmesse nicht.

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