Kunst am Ruhrtal-Radweg „Ein Stück mehr Fröhlichkeit“
12.07.2010 | 19:07 Uhr 2010-07-12T19:07:00+0200
Arnsberg.„Dieses Projekt wird die Erfolgsgeschichte Ruhrtal-Radweg weiter stärken“, schwärmte Bürgermeister Hans-Josef Vogel gestern morgen bei der Vorstellung einer neuen „Open-Air-Galerie“ am Ruhrtal-Radweg. Im Rahmen des Ruhr.2010-Projekts „Kunstpfad Ruhr“ wurden in Arnsberg gleich vier Ideen an RWE-Bauten realisiert. All’ diese Installationen vermittelten „ein Stück Fröhlichkeit, besser ein Stück Leichtigkeit“, ergänzte der Bürgermeister in seiner Begrüßungsrede.
Insgesamt wurden auf der 230 Kilometer langen Radwegstrecke 16 künstlerische Installationen an Bauten des Stromversorgers geschaffen. Damit wird der RuhrtalRadweg zwischen Winterberg und Mülheim zur größten Open-Air-Kunstgalerie in Nordrhein-Westfalen.
Wie an vielen Orten säumen auch in Arnsberg stumme Zeugen der Energieversorgung das Ruhrtal. „Mit Hilfe der Kunst sollen ungewohnte Sichtweisen auf das Thema „Energie“ eröffnet werden, sagt Daniela Berglehn, Referentin für bürgerschaftliches Engagement der RWE, bei dem gestrigen rollenden Pressegespräch. Erstmals hatte der Veranstalter für Künstler und Journalisten Fahrräder besorgt, um gemeinsam die Kunstwerke anzufahren und vorzustellen.
Die gelbe Farbe von
Gas aufgegriffen
Auftakt war unter der Ohl-Brücke in Neheim. Dort hatten Studenten der Folkwang Hochschule Essen zwei bestehende Gasmerkpfähle (signalisieren, wo Leitungen verlaufen) zu einer ganzen Gaspfahl-Gruppe in Form eines Vogelschwarms ergänzt. „Primus inter pares“ (Erster unter Gleichen) heißt das Werk. „Nur wenige Versorgungsleitungen sind tatsächlich für den Betrachter und Energie-Verbraucher sichtbar,“ erklärt Thomas Kohlstrung, Leiter des RWE-Regionalzentrums.
Etwa drei Kilometer weiter östlich trifft man in Höhe des Arnsberger Rathauses auf eine Gasstation. Dieser hat sich Monika Gauer von der freien Akademie der bildenden Künste angenommen. Sie hat diese Station mit leuchtend-gelben Diffusoren-Platten (Schallstreu-Platten aus dem Akustikbau) umhüllt. Die Künstlerin greift mit ihrer Idee einerseits die gelbe Farbe von Gas auf, andererseits die Dienstleitung, Schallwellen an die Verbraucher zu verteilen.
Einige Kilometer weiter in Alt-Arnsberg an der Unterführung am RWE-Regionalzentrum übersetzen Katrin Keller und Alina Schneider von der Fachhochschule Dortmund das Thema „Energie“ in „Kraft und Bewegung“. Mittels eines als Vexierbild dargestellten Radfahrers schlagen sie mit ihrer Projektidee auch einen direkten Bogen zu den RuhrtalRadweg-Nutzern.
Und wiederum einige Kilometer ostwärts, in Uentrop haben Sascha Nöcker und Mario Kzykowski, ebenfalls von der FH Dortmund, eine Gasstation zum „green mound“ umgebaut. Ihre Idee: Transparenz schaffen und Natur und Technik in Einklang bringen.
Eins steht bereits schon jetzt fest: Auch nach Ablauf des Kulturhauptstadtjahres 2010 sollen die Kunstwerke bestehen bleiben und die Radwanderer an der Ruhr dauerhaft erfreuen.

19:09
Ach das unter der Ohlbrücke sollte Kunst sein. Sah eher aus wie illegale Sperrmüllentsorgung....
18:41
Die Künstlerin greift mit ihrer Idee einerseits die gelbe Farbe von Gas auf, andererseits die Dienstleitung, Schallwellen an die Verbraucher zu verteilen.
Häähh?
Mein Gott, was wird uns Bürgern nur zugemutet. Nicht nur optisch wirkende Brechmittel (als was anders kann man diesen häßlichen gelben Klotz nicht bezeichnen), sondern es werden dazu auch noch Lobpreisungen abgegeben (aber es ja schließlich Kunst, die man um Gottes Willen nicht kritisieren darf).
Das ist keine Kunst, das ist Körperverletzung!! Die Augen tuen weh und allen wird schlecht!!
Wer hat denn diesen Kram bezahlt? Doch nicht etwa der Steuerzahler? Oder die RWE aus Kundengeldern? Dann wird es Zeit, den Versorger zu wechseln. Die sollten lieber ihre Preise reduzieren, anstatt für solche Beleidigungen des Auges Geld auszugeben.
15:23
„Ein Stück mehr Fröhlichkeit“
Wat fürn Kokolores!!!
07:46
An was erinnert mich das nur...ach ja:
Wie sind die Borg....sie werden assimiliert werden...Widerstand ist zwecklos!
06:45
Dieses absolut hässliche Teil kann man auch nur unter der Rubrik Kunst abheften. Was daran fröhlich sein soll, bleibt ein Rätsel. Aber wie immer:Über Geschmack läßt sich streiten.