Kriegsbombe schlummert etwa 50 Jahre im Hausgarten

Der Arnsberger Hans-Dieter Schmatz erinnert sich an einen zufälligen Bombenfund vor etwa 20 Jahren. Damals war der Personalrat zu einer turnusmäßigen Sitzung beim Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung zusammengekommen. Die Verwaltungsräume der Bombenentschärfer gaben dabei „nur“ den bloßen äußerlichen Rahmen zur Erörterung allgemeiner Themen des Personalrats. Nach dem Ende der Sitzung hatte der Personalratsvorsitzende Gelegenheit, selbst einen Blick auf eine Alt-Arnsberger Karte zu werfen, die die damaligen Bombenabwürfe mit Detonationsstellen und Blindgänger-Markierungen zeigte.

„Der Personalratschef schaute neugierig nach seinem Haus an der Straße ,Am Stötchen’ und fiel fast vom Stuhl, als er sah, dass in seinem Hausgarten ein Blindgänger verzeichnet war“, erinnert sich Hans-Dieter Schmatz und fügt an: „Etwa 50 Jahre war seine Familie nichts ahnend über einen mehrere Meter tief in der Erde versunkene Bombe gelaufen!“

Natürlich wurde sofort der Kampfmittelräumdienst aktiviert, der schließlich eine Fünf-Zentner-Bombe im Garten des Personalratschefs barg. Die Bombe konnte fachgerecht entschärft werden. So wurde niemand verletzt, auch entstand kein Sachschaden. „Doch die Story erzählt man sich noch heute in Arnsberg“, so Schmatz.