Komplexes Thema aufgearbeitet

Der Steinbruch der Heinrich Ebel GmbH & Co Steinbruch KG in Müschede aus der Luft
Der Steinbruch der Heinrich Ebel GmbH & Co Steinbruch KG in Müschede aus der Luft
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Mit einem sehr komplexen Thema beschäftigt sich seit drei Wochen die Bürgerinitiative „KOHA  IV“ aus Müschede. Am 27. November gegründet zieht das Vorstandsteam ein erstes Fazit, bekennt aber auch, dass „drei Wochen für ein so komplexes Thema überhaupt kein Zeitrahmen sind“.

Müschede..  Mit einem sehr komplexen Thema beschäftigt sich seit drei Wochen die Bürgerinitiative „KOHA IV“ aus Müschede. Am 27. November gegründet zieht das Vorstandsteam ein erstes Fazit, bekennt aber auch, dass „drei Wochen für ein so komplexes Thema überhaupt kein Zeitrahmen sind“:

„Wir bitten für die Zukunft schon jetzt um viel Geduld. Informationen kommen immer über die www.koha4.de oder www.mueschede-online.de“, heißt es in dem der Redaktion vorliegenden ersten Ergebnisbericht.

Viel Arbeit gab es da für die Mitglieder der BI, denn es wurden Gespräche sowie Emails mit den verschiedenen Behörden, Verbänden und dem Bürgermeister der Stadt Arnsberg geführt bzw. ausgetauscht. Außerdem wurden über den HSK – Untere Umweltschutzbehörde- die Antragsunterlagen aus 04/13 der Firma Ebel für die 35 m Abteufung besorgt. Diese werden nun im Detail durch die BI und externe Fachleute gesichtet. „Schon beim ersten Durchlesen kamen bei uns Verwunderung über einige Feststellungen und Aussagen auf, die im Änderungsantrag 04/13 zu finden sind. Über Details möchten wir an dieser Stelle aber aus ganz bestimmten Gründen nichts schreiben“, heißt es in der Stellungnahme der BI.

Nach der Sitzung am 17. Dezember sagt Vorstandssprecher Ralf Schröder: „Es geht langsam, aber stetig voran.“ Denn die Team-Mitglieder Sitzung brachte interessante und neue Erkenntnisse. Die BI teilt auch mit, dass im Hause von Martin Schmitz eine Erschütterungsmessung durch den HSK durchgeführt wurde. „Wie schon von ihm erwartet, gab es hinsichtlich der Stärke und Intensität der Sprengung/Erschütterung keine Bemängelungen seitens des HSK“, heißt es weiter. Die Messung und Auswertung wurde durch den HSK und die Firma Ebel durchgeführt. Außerdem wurde das Messgerät von der Firma Ebel zur Verfügung gestellt. Beide haben sich bereit erklärt, ab dem 5. Januar eine Dauermessung im Hause Schmitz, die über einige Wochen gehen soll, zu starten. Inzwischen wurden aber weitere Messungen von Schmitz abgelehnt, da diese Messungen mit Beteiligung des Betreibers ihm nicht plausibel erscheinen. Erfreulich: Bei der Spendensammlung während der Bürgerversammlung kamen insgesamt etwas mehr als 1400 Euro zusammen.