Körperbeherrschung und Köpfchen

Foto: WP Ted Jones

Arnsberg..  „Mens sana in Corpore sano“ ist zumindest alten Lateinern noch ein Begriff... Heutzutage lässt sich der gesunde Geist im gesunden Körper auf die einfache Formel „Body + Grips“ bringen.

So jedenfalls lautet das Motto eines Projektes, das vom Deutschen Roten Kreuz in Westfalen-Lippe und der Krankenkasse IKK auf die Beine gestellt worden ist.

Ebenfalls mit im Boot: Stadt Arnsberg und der Hochsauerlandkreis. Mit einem eigenen Mobil touren die Projekt-Mitarbeiter durch die Region, machen an Schulen halt. Nach einem Besuch der Realschule Hüsten vor einigen Tagen machte das „Body+Grips-Mobil“ am Mittwoch Station an der Caritas-Schule Mariannhill.

Dort wurde das Team der „ganzheit­lichen Gesundheitsförderer“, zwei Damen aus Münster, ­gestern Morgen bereits mit ­Spannung erwartet. Etwa 50 Schüler/-innen aus Arnsberg und Sundern im Alter von 14 bis 22 Jahren waren heiß darauf, den versprochenen „abwechslungsreichen und kreativen Vormittag“ zu erleben.

Und die „Macher“ hatten nicht zu viel versprochen. Gleich fünf verschiedene Themen wurden – an je zwei Stationen – spielerisch, aber trotzdem nachhaltig „beackert“: Bewegung, Ernährung, Ich und Du, Sexualität und Sucht. Dabei stand keineswegs „graue Theorie“ im Mittelpunkt – ganz im Gegenteil: Es galt, selbst in Aktion zu treten und dabei Vieles auszuprobieren. Beispiele gefällig?

Abwechslung an zehn Stationen

An einer Station zum Thema „Bewegung“ rannten die Jugendlichen von einem Stuhl zu einer Kiste mit Karten, pickten sich eine Karte ­heraus und flitzten zum Stuhl zurück – Ziel: in drei Minuten möglichst viele dieser Karten ergattern. In Sachen „Ernährung“ war es echt knifflig: Mit verbundenen Augen sollten diverse Lebensmittel am Geschmack erkannt werden.

„Ich und Du“ stellte Teamwork in den Mittelpunkt.

„Es war eine fantastische Veranstaltung“, zog Schulleiter Michael Wendt gegen Mittag Bilanz, „es gab äußerst interessante Angebote, ­alles war von den Schülern gut vorbereitet, und selbst anfängliche Skeptiker haben voll mitgezogen.“