Kerstin Pliquett steigt in den Ring

Die Sunderner Bürgermeister-Kandidatin der CDU: Kerstin Pliquett aus Seidfeld mit Partei-Vorsitzendem Stefan Lange und einem teil der Findungskommission (hinten).
Die Sunderner Bürgermeister-Kandidatin der CDU: Kerstin Pliquett aus Seidfeld mit Partei-Vorsitzendem Stefan Lange und einem teil der Findungskommission (hinten).
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Aufbruchstimmung bei der CDU: Vor fast 100 Bürgerinnen und Bürgern wurde gestern Vormittag auf der Terrasse des Tagwerks die Bürgermeister-Kandidatin vorgestellt. Öffentlicher geht es kaum.

Sundern..  Aufbruchstimmung bei der CDU: Vor fast 100 Bürgerinnen und Bürgern wurde gestern Vormittag auf der Terrasse des Tagwerks die Bürgermeister-Kandidatin vorgestellt. Öffentlicher geht es kaum. Die Überraschung war mit Kerstin Pliquett (47) aus Seidfeld geglückt, denn nur wenige hatten die Finanzcontrollerin (Infobox) auf der Rechnung: „Die Suche war aus Parteisicht eine spannende Sache, hier wurden Denkstrukturen aufgebrochen“, sieht Stadtverbandsvorsitzender Stefan Lange eine gute Entwicklung für seine Partei.

Möchte parteilos bleiben

Auch wenn Kerstin Pliquett selbstbewusst auf Nachfrage betont, dass sie auch weiterhin parteilos bleiben möchte. Von der Basis konnte Lange berichten, dass bei der Präsentation im Landgasthof Kleiner am Montag die Kandidatin bestens angekommen ist: „In 40 Jahren Parteiarbeit habe ich noch nie so eine Einmütigkeit erlebt“, sieht stellvertretender Vorsitzender Gerhard Hafner. Und die Vorsitzende der Frauenunion, Ulla Kaiser, betont: „Wir wollten eine taffe Frau, jetzt haben wir eine taffe Kandidatin.“ Diesen Eindruck vermittelt Kerstin Pliquett auch den Bürgern, die sie gleich mit direkter Ansprache in ihre Vorstellung einbezog. Dabei stellte sie verschiedene Dinge ihrer zukünftigen Arbeit heraus: „Sundern soll lebens- und liebenswert bleiben. Das war vor zehn Jahren auch für mich das Hauptargument hierhin zu ziehen, der hohe Freizeitwert der Stadt.“

Gleichzeitig sprach sie aber auch Dinge an, die man in Zukunft verstärken müsse: „Wir müssen den Wirtschaftsstandort ausbauen, die Stadt lebt vom produzierenden Gewerbe.“ Den demographischen Wandel müsse man annehmen und Konzepte zum Gegensteuern entwickeln. Dem Mangel an Arbeitskräften müsse man begegnen und Bürger nach Sundern zurückkolen bzw. für ganz neue Sunderner werben.

Zu den dominierenden Themen der Vergangenheit will die Kandidatin sich später äußern: „Dazu bin ich zu wenig im Thema.“ Eines sei aber sicher die wichtigste Aufgabe: „Die Stadt muss handlungsfähig bleiben.“ Ein weiteres Ziel sei es, die Stärken, die Sundern habe, weiter auszubauen und publik zu machen: „Das muss man besser und transparenter nach außen vermitteln.“