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Gastronomie

Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot

03.02.2012 | 15:15 Uhr
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
Mit Dietmar Wosberg als Präsident der DeHoGa Westfalen wird gegen das Rauchverbot gekämpft

Arnsberg.Für Wirte wie Berni Westermann, Gaststätte „Beim Fritz“ an der Rumbecker Straße, kämpft Dietmar Wosberg unermüdlich. Der Präsident des Hotel- und Gastverbandes Westfalen (DEHOGA) und Vizepräsident in NRW ist zwar selbst seit 28 Jahren überzeugter Nichtraucher, glaubt aber auch, dass mit dem von der Landesregierung geplanten Total-Rauchverbot in Kneipen viele Existenzen im Land gefährdet sind.

Als vor vier Jahren das derzeit bestehende Gesetz mit der Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereichen verabschiedet wurde, musste auch „Beim Fritz“ umgebaut werdern. Für einen vom Raucherbereich abgetrennten Raum wurden zwei Trennwände gezogen und einige Schreinerarbeiten ausgeführt. Knapp 3000 Euro gingen dabei drauf. Ein noch verkraftbarer Betrag, aber es gibt auch Wirte, die für den „Umbau 10 bis 20 000 Euro bezahlt haben, einige Kollegen haben richtig investiert“, weiß Wosberg aus Gesprächen mit Verbandsmitgliedern.

Der Entwurf der Landesregierung zum neuen Gesetz hält den Präsidenten in diesen Tagen auf Trab. Hier Rede und Antwort stehen bei einer Podiumsdiskussion, wie Donnerstagabend in Olsberg, da jede Menge E-mails und Anfragen von verärgerten und sich uninformiert fühlenden Kollegen beantworten. Das nimmt Zeit in Anspruch. Sein Tag hat keine acht, sondern 14-16 Arbeitsstunden.

Berni Westermann zeigt den separaten Raucherraum

Wosberg ist in der Raucher-Frage aber kein Radikaler. „Ich weiß, wie gefährlich Rauchen ist, bin aber auch der Meinung, dass der selbstständige Gastronom entscheiden sollte, ob er eine Raucher- oder eine Nichtraucher-Kneipe aufmacht“. Und bei ausreichenden Warnhinweisen soll dann jeder Gast über 18 Jahre selbst entscheiden, ob er rein will oder nicht.

Am liebsten wäre es dem Präsidenten und vielen seiner Kollegen, wenn die bisherige Regelung bleiben würde, doch auch, wenn die kippen sollte, hat Wosberg mit der DEHOGA einen Vorschlag, dem viele Gastwirte zustimmen.

Und der sieht so aus: Verkauft ein Wirt keine Speisen, mit Ausnahme vielleicht von Frikadellen und Mettwürstchen, und bringt er sichtbar die oben erwähnten Warnhinweise an, dann muss das auch gesetzlich erlaubt werden. Auf der anderen Seite gibt es dann reine Nichtraucher-Gaststätten. „Da muss sich dann halt jeder entscheiden, wie er sich aufstellt. Nur eine Mischform wird es dann nicht mehr geben, alles geht eben nicht“, sagt Wosberg. Berni Westermann, dessen Gäste zu 70 Prozent Raucher sind, zögert bei der Antwort, wie er sich dann entscheiden würde. „Das müsste ich mir schwer überlegen. Am besten ist, wenn alles so bleibt, wie bisher“, sagt der Arnsberger Gastwirt.

Dietmar Wosberg ist aber guter Hoffnung, dass der jetzige rigorose Gesetzentwurf der Landesregierung so nicht durchgehen wird. Der Kampf der DEHOGA jedenfalls gehe weiter. Und noch eins dazu brennt Wosberg auf den Nägeln: „Die Politiker sollten sich mal viel stärker um eine vernünftige Ernährung der Kinder in den Schulen kümmern. Das ist wichtiger, als die ständigen Raucherdebatten“.

Detlef Schlüchtermann

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Kommentare
06.02.2012
12:52
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von Komtessa.Gunilla | #11

Ich wäre mal auf die Reaktion der Raucher gespannt, wenn Nichtraucher in die Kneipe kommen und dort einen Grill aufbauen, Duftbäume aufhängen, Räuchermännchen in Betrieb nehmen - ebenso selbstverständlich, wie sich Raucher eine Kippe nach der anderen anzünden, ohne auch nur einmal danach zu fragen, ob es einen anderen der anwesenden Gäste vielleicht stört.

1 Antwort
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von Hui-Buh | #11-1

Da würde es wohl Mord und Totschlag geben. Kann man ja beinahe täglich lesen was passiert wenn man die Tabakdrogensüchtlinge beim Qualmen stört...

06.02.2012
12:05
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von Kalliabg12345 | #10

#Komtessa
Liebe Grafentochter,

trotz Ihrer adligen Herkunft sehen Sie die Sachen meiner Meinung nach, nur von einer (Ihrer) Seite.

Unstrittig ist, dass Rauchen und Passivrauchen ungesund ist, egal ob in einer Kneipe,
in einem Schützenzelt, Zuhause, oder bei der Arbeit usw..

Also bringt nur ein totales Rauchverbot etwas, das geht aber vermutlich nicht, bzw. die Politik will es auch nicht da sie von den Steuereinnahmen profitieren.

Deswegen ist es unfair und meiner Meinung nach nicht rechtens dem Wirt vorzuschreiben,
das er in seinem Lokal nicht mehr rauchen lassen darf. Wenn jemand in dem Lokal nicht mehr rauchen darf, verlagert man die dann ehemaligen Gäste in private Gartenhütten und
Vereinsheime.

Ob die Mehrheit für oder gegen das Rauchen ist kann und will ich nicht beurteilen.
Die Volksabstimmung in Bayern ist nicht repräsentativ bei der Wahlbeteiligung, zudem
machen wir sonst Gott sei Dank auch nicht alles nach, was die Bayern tun.

In meinem Bekanntenkreis ist es ungefähr 50/50, egal ob Raucher oder NR.

Das Sie sagen, dass Ihrer Meinung nach, heutzutage die Mehrheit der erwachsenen Personen Nichtraucher sind, ist doch ein Zeichen dafür das die Einschnitte die
bereits gemacht worden sind große Wirkung zeigen. Vor 25 Jahren waren über 60 % noch
Raucher.

Daher finde ich eine noch stärkere gesundheitliche Aufklärung und eine Preiserhöhung wirksamer. Zudem könnte man einführen, ähnlich wie in Frankreich, dass man Tabakwaren nur noch in Fachgeschäften bekommt und nicht mehr am Automaten.

Eins möchte ich aber noch zu Ihrer Aufzählung der Reglementierung am Anfang
Ihres Textes schreiben.

Sie haben Bettensteuer, GEMA, die versechsfachung der Biergartengrundgebühr, die statistische Erfassungen der PVZ, die nachweislich überdurchschnittlich hohe BP Quote,
VG-Wort, VG-Media ...... usw. vergessen oder nicht gekannt.

Ich bin übrigens für eine Ampel, wenn das System ausgereift ist, dann ist auch klar, das ca. 98 % aller Gastrobetriebe sauber sind.

Nur auch hier sollte man das System auf alle Bereiche ausweiten. d. H. auch Bäcker, Metzger, Supermärkte in Sachen Hygiene zum einen, aber auch Schulen, Behörden, Verwaltungen in Sachen z.B. Effizienz baulicher Substanz (das soll ja in der Gastronomie mit eingerechnet werden), Erreichbarkeit, Behindertenfreundlichkeit, Freundlichkeit usw. zum andern.

06.02.2012
07:38
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von Komtessa.Gunilla | #9

Lieber Kalli aus Arnsberg,

einmal senden reicht.
Zugleich werden Ihre Aussagen durch Wiederholung nicht richtiger.
Wo sehen Sie eine inflationäre Einflussnahme von Verwaltung in der Gastronomie? Etwa in Lebensmittelkontrollen? In Arbeitsschutzvorschriften? Im Jugendschutz? Im Brandschutz?
Dass es sich beim Rauchverbot in Gaststätten um einen Grundrechtseingriff handelt ist wohl richtig, schließlich wird in das Eigentum eingegriffen, aber das Grundgesetz sieht ausdrücklich sog. Schranken vor, an denen das Recht des Einzelnen endet. Und das ist dort erreicht, wo das Grundrecht anderer betroffen ist bzw. höherrangige Grundrechte betroffen sind. Es ist ja einigermaßen unstrittig, dass Rauchen schädlich ist - nur einige wenige Rauchwerk-Lobbyisten verweigern sich immer noch dieser Tatsache. Leider betrifft dieser von Rauchern freigesetzte Rauch eben nicht nur Raucher, sondern auch Nichtraucher. Laut WHO ist der Passivrauch gesundheitsschädlicher als der "Originalrauch". Da das Grundgesetz das Recht auf die körperliche Unversehrtheit höherrangig einstuft als den Schutz des Eigentums, ist ein Eingriff hier also gerechtfertigt - ein Handeln ist also bereits auf Basis des Grundgesetzes geboten, vielfach aber aufgrund der Lobbyarbeit und der hohen Steuereinnahmen unterblieben.

Dass der Markt das Problem lösen wird ist eine Mär, die seit vielen Jahren ins Feld geschickt wird, um Nichtraucherschutzgesetze zu verhindern. Es hat viele Jahre die Freiwilligkeit geherrscht, dass Restaurants und Kneipen rauchfreier werden sollten. Diese freiwilligen Selbstverpflichtungen haben aber zu keinen nennenswerten Fortschritten geführt.

Einfacher Grund: Auch die Gastwirte streben natürlich zur Umsatz- und Gewinnmaximierung. Die kann ich dann am Besten erreichen, wenn ich den Weg wähle, der den geringsten Widerstand bewirkt.
Lasse ich alles beim Alten (Rauchen uneingeschränkt erlaubt), dann bleibt alles wie es ist. Die Nichtraucher haben sich bisher nicht beschwert - also Augen zu und durch. Schließlich bekommt man ja von den Automatenaufstellern auch noch Geld...

So und auf diese Weise hat es in den vergangenen Jahren nicht funktioniert. Somit muss nun eine Regelung her. Die Mehrheit der Bevölkerung ist Nichtraucher - aber es ist eben eine schweigende Mehrheit. Und wenn nun die Interessen der Mehrheit durchgesetzt werden, dann wird daran kein Gastronom zusätzlich schließen müssen, der nicht eh in den nächsten 2 Jahren seine Tür für immer von innen abgeschlossen hätte.
Man muss immer auch Ursache und Wirkung im Auge behalten!

05.02.2012
19:11
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von Kalliabg12345 | #8

Natürlich ist richtig, dass das Kneipensterben u.a. mit dem geänderten Freizeitverhalten und an "Preisanpassungen" zu tun hat. Einer dritter wichtiger Grund kann aber auch die teilweise inflationäre Einflussnahme der Verwaltung ausserhalb der "Nichtraucherschutzgesetz" in der Gastronomie sein.

Im übrigen mußten schon z. B. in Italien oder GB mehr Pubs oder Bars nach Einführung des NR-Schutzgesetzes schließen als "normal, wenn man der Presse glauben darf. In Spanien ist teilweise das NR-Gesetz wieder gelockert worden da es große Einbußen gegeben hat.

Ob eine Mehrheit für ein Rauchverbot ist kann ich nicht beurteilen.
Beim Volksentscheid in Bayern gab es eine Wahlbeteiligung von knapp über 30 %, ob die repräsentativ ist oder hier die Nichtraucherlobby ihre Anhänger besser motiviert hat weiß ich nicht.

Aber es geht doch darum, dass man den Wirt in meinen Augen in seinen Grundrechten beschränkt.

In seiner Kneipe sollte der Wirt das Rauchen (was ja keine Straftat ist) erlauben oder verbieten dürfen, so wie er es für Richtig hält solange sich keine Kinder darin aufhalten,
oder man verbietet das Rauchen komplett, d.H. auch im privaten Bereich. Das wäre Konsequent.

Wenn die Mehrheit wirklich für ein striktes Rauchverbot ist, wird der Markt es dann von selber regeln.

05.02.2012
19:05
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von Kalliabg12345 | #7

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

05.02.2012
19:04
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von Kalliabg12345 | #6

Ganz nett geschrieben. Natürlich ist richtig, dass das Kneipensterben u.a. mit dem geänderten Freizeitverhalten und an "Preisanpassungen" zu tun hat. Einer dritter wichtiger Grund soll aber auch die teilweise inflationäre Einflussnahme der Verwaltung ausserhalb der "Nichtraucherschutzgesetz" in der Gastronomie sein.

Im übrigen mußten schon z. B. in Italien oder GB mehr Pubs oder Bars nach Einführung des NR-Schutzgesetzes schließen als "normal, wenn man der Presse glauben darf. In Spanien ist teilweise das NR-Gesetz wieder gelockert worden da es große Einbußen gegeben hat.

Ob eine Mehrheit für ein Rauchverbot ist kann ich nicht beurteilen.
Beim Volksentscheid in Bayern gab es eine Wahlbeteiligung von knapp über 30 %, ob die repräsentativ ist oder hier die Nichtraucherlobby ihre Anhänger besser motiviert hat weiß ich nicht.

Aber es geht doch darum, dass man den Wirt in meinen Augen in seinen Grundrechten beschränkt.

In seiner Kneipe sollte der Wirt das Rauchen (was ja keine Straftat ist) erlauben oder verbieten dürfen, so wie er es für Richtig hält solange sich keine Kinder darin aufhalten,
oder man verbietet das Rauchen komplett, d.H. auch im privaten Bereich. Das wäre konsequent.

Wenn die Mehrheit wirklich für ein striktes Rauchverbot ist, wird der Markt es dann von selber regeln. Am besten die Preise für Zigaretten auf € 10.00/Schachtel erhöhen.

05.02.2012
10:42
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von Kalliabg12345 | #5

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1 Antwort
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von Kalliabg12345 | #5-1

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05.02.2012
09:29
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von Komtessa.Gunilla | #4

Wenn ich diese Raucherlobbyisten ständig höre wird mir übel. Es ist seit Jahren bekannt, dass Rauchen schädlich ist. Und mit dem Rauch werden eben nicht nur Raucher selbst geschädigt - das könnten die solange tun, bis sie schwarz werden...aber es werden eben auch unbeteiligte Menschen davon betroffen. Damit hört die Freiheit des Einzelnen da auf, wo er den Schutzbereich anderer verletzt. Und es kann doch nicht wahr sein, dass die Minderheit die Mehrheit dominiert. Es gibt in Deutschland mehr Nichtraucher als Raucher - lediglich die Lobby der Raucher ist stärker. Es gibt zig Verbände, die sich ausschließlich darum kümmern, dass Politik und Verwaltung geschmiert und desinformiert wird. Wie sonst könnte es sein, dass selbst der frühere AOK-Vertreter Hubert Kleff das NRW-Nichtraucherschutzgesetz (es ist eher ein Raucherschutzgesetz) als sehr gutes Gesetz bezeichnet?
Wir beschweren uns über PFT im Trinkwasser, wir wollen keinen Atomstrom, wir wollen saubere Luft, keinen Fluglärm...aber das, woran in jedem Jahr tausende Menschen allein in Deutschland unnötiger weise sterben, das lassen wir uns nicht nehmen? Wie krank ist eine solche Diskussion?
Schauen wir doch tatsächlich mal in die Länder, in denen der Nichtraucherschutz tatsächlich ernst genommen wird - was ist dort passiert? Dort ist das Abendland nicht zugrunde gegangen - dort gibt es auch weiterhin Kneipen und Restaurants.
Vielmehr sollten sich die Wirte fragen, woher die Umsatzeinbußen seit der Euro-Einführung kommen (da gabs noch kein Rauchverbot!). Es liegt wohl eher an der nahezu 1:1 Umstellung von DM auf €. Das Kneipensterben hat es bereits vor vielen Jahren gegeben - das hat vielmehr mit verändertem Freizeit- und Trinkverhalten zu tun, so wie es jeder Sport- und Musikverein kennt.
Und abschließend die Frage in den Raum gestellt: Wenn die Mehrheit kein Rauchverbot will, wieso hat dann der Volksentscheid in Bayern zum strengsten Nichtraucherschutz in Deutschland geführt? Hat da wohl die Mehrheit doch eine andere Meinung als uns die Raucherlobby immer glauben machen will?
Ich freue mich auf das neue Gesetz, denn dann herrscht endlich Klarheit!

2 Antworten
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von Hui-Buh | #4-1

Klasse Beitrag! Da gibt es nichts hinzuzufügen.

Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von Kalliabg12345 | #4-2

Ganz nett geschrieben. Natürlich ist richtig, dass das Kneipensterben u.a. mit dem geänderten Freizeitverhalten und an "Preisanpassungen" zu tun hat. Einer dritter wichtiger Grund soll aber auch die teilweise inflationäre Einflussnahme der Verwaltung ausserhalb der "Nichtraucherschutzgesetz" in der Gastronomie sein.

Im übrigen mußten schon z. B. in Italien oder GB mehr Pubs oder Bars nach Einführung des NR-Schutzgesetzes schließen als "normal, wenn man der Presse glauben darf. In Spanien ist teilweise das NR-Gesetz wieder gelockert worden da es große Einbußen gegeben hat.

Ob eine Mehrheit für ein Rauchverbot ist kann ich nicht beurteilen.
Beim Volksentscheid in Bayern gab es eine Wahlbeteiligung von knapp über 30 %, ob die repräsentativ ist oder hier die Nichtraucherlobby ihre Anhänger besser motiviert hat weiß ich nicht.

Aber es geht doch darum, dass man den Wirt in meinen Augen in seinen Grundrechten beschränkt.

In seiner Kneipe sollte der Wirt das Rauchen (was ja keine Straftat ist) erlauben oder verbieten dürfen, so wie er es für Richtig hält solange sich keine Kinder darin aufhalten,
oder man verbietet das Rauchen komplett, d.H. auch im privaten Bereich. Das wäre Konsequent.

Wenn die Mehrheit wirklich für ein striktes Rauchverbot ist, wird der Markt es dann von selber regeln. Am besten die Preise für Zigaretten auf € 10.00/Schachtel erhöhen.

04.02.2012
18:45
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von Kalliabg12345 | #3

Ich (Nichtraucher) weiß gar nicht was diese ständige Diskussion der hisbollahähnlichen starren "Nichtrauchergesetzmeinungsmacher" um das "Schutzgesetz" soll.

Wenn in einer Kneipe geraucht wird und mir das nicht passt, gehe ich eben nicht hin, ganz einfach.

Daher sollte man die Kneiper aus betriebswirtschaftlichen Beweggründen selbst entscheiden lassen, ob in ihrem Lokal geraucht werden darf oder nicht, solange keine Kinder in den Räumlichkeiten sind.

1 Antwort
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von Hui-Buh | #3-1

Schön, dann lassen wir sie auch selbst entscheiden, ob sie Gammelfleisch verkaufen, ob sie ihre Küche putzen usw.

04.02.2012
11:20
Kampf gegen totales Kneipen-Rauchverbot
von HoEnScha | #2

Schul-Gastronomie-mir brennt da was auf der Zunge.................

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