Kampagne für den Standort

Arnsberg..  Das Problem wurde benannt: Die Bildungsflucht aus Arnsberg hielt zuletzt unvermindert an. Die Stadt Arnsberg will Maßnahmen ergreifen, dass die Rückkehrbewegung der jungen Menschen nach Studium oder Ausbildung an anderen Orten zunimmt. Auch das Potenzial von Zuwanderern soll in der Stadt gehalten werden.

„Die Stadt Arnsberg startet eine gesamtstädtische Kampagne, um die Attraktivität des Standortes in den Bereichen Ausbildung, Arbeitsplatz, Wohnen, Freizeit und Kultur für junge Menschen, junge Familien überzeugend darzustellen“, so der Blick in der Zukunft im 2. Arnsberger Bildungsbericht. Die Standortvorteile von Stadt und Region sollen stärker als bisher herausgearbeitet werden.

Die im Bereich „Karrieremarketing“ und „Freizeit“ begonnenen Aktionen aus dem Projekt „Generation Zukunft Arnsberg“ sollen dazu verstetigt und erweitert werden. Dazu gehört auch das Projekt „Arbeitswelt 4.0“. Dieses schon eingeleitete interkommunale Projekt dient der Standortsicherung und der Gewinnung von Fach- und Führungskräften.

„Gewinn für die Stadt“

Im Rahmen des Programms Arbeitswelt 4.0 soll auch die Potentialentfaltung auch der jungen Flüchtlinge unterstützt werden. Gemeinsam mit Schulen und Wirtschaft werden Ideen entwickelt,wie das Potential junger Menschen als zukünftige Auszubildende und Fachkräfte für die heimische Wirtschaft genutzt werden kann. Eine Handlungsempfehlung schlägt vor, dass die Verwaltung ein Konzept erarbeitet und kommuniziert, das über die Aufnahme einer großen Zahl von geflüchteten Menschen hinaus „ihr Bleiben in der Stadt als Gewinn für alle“, aber auch für die Stadtentwicklung zur Entfaltung bringt.