Kalte Progression: HSK-CDU begrüßt Pläne des Finanzministers

Hochsauerlandkreis..  Die CDU im Hochsauerlandkreis freut sich, dass der Bundesfinanzminister das Thema kalte Progression angeht. Auf dem CDU-Kreisparteitag im Oktober 2014 hatte die heimische CDU einen entsprechenden Antrag zur sogenannten Steuerbremse beschlossen, um die heimliche Steuererhöhung durch die kalte Progression zu beseitigen. „Lohnerhöhungen müssen beim Arbeitnehmer ankommen, denn er hat sie schließlich auch erwirtschaftet“, so der CDU-Kreisvorsitzende Matthias Kerkhoff (Mitglied des Landtages), der zugleich die rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf in die Pflicht nehmen möchte, dieser Abschaffung im Bundesrat zuzustimmen, alles andere sei gegenüber den Arbeitnehmern in Nordrhein-Westfalen nicht vermittelbar.

Die „erfolgreiche Haushaltspolitik der Bundesregierung“, Stichwort „schwarze Null“ und eine „gut laufende Wirtschaft“ würden diesen Entlastungsschritt nun möglich machen, so Matthias Kerkhoff.

Unter der kalten Progression verstehen Fachleute eine Art schleichende Steuererhöhung. Sie kommt zustande, wenn Arbeitnehmer bei Lohnerhöhungen automatisch in einen höheren Steuersatz rutschen und mehr Steuern zahlen müssen, obwohl die Lohnerhöhung von der allgemeinen Inflation aufgezehrt wird, sie also real nicht mehr verdienen.