Integriertes Handlungskonzept stellt Weichen

Solepark: Treffpunkt für Menschen.
Solepark: Treffpunkt für Menschen.
Foto: WP

Arnsberg..  Die Politik stellt die Weichen für die positive Stadtteilentwicklung in Alt-Arnsberg und Hüsten. In seiner jüngsten Sitzung hat der Rat der Stadt Arnsberg Änderungen und Ergänzungen zu den Integrierten Handlungskonzepten für Alt-Arnsberg und Hüsten beschlossen. Für bestimmte Bereiche innerhalb der Konzepte erfolgten Anpassungen, die insgesamt zu einer Profilierung des Stadtteils Arnsberg als Wohn-, Arbeits- und Bil­dungs­standort sowie zu einer nachhaltigen Quartiers- und Stadtteilentwicklung Hüstens beitragen sollen.

Die Handlungskonzepte bauen auf dem Städtebaulichen Entwicklungskonzept auf, das die Grundlage für den Stadtumbau und dessen Gebiete in Alt-Arnsberg, Neheim und Hüsten bildet. So wurde für das Handlungskonzept Alt-Arnsberg insbesondere die Idee einer „Lernstation Ruhr­­struktur“ mit ver­schie­de­nen Bausteinen als neue Maßnahme auf­ge­nom­men. Die Idee hierzu wurde im Rahmen der öffentlichen Ideensammlung für den Natur-Erlebnis-Raum entwickelt und soll den Campus „Eichholz“ weiter stärken.

Für das Handlungskonzept Hüsten wurden insbesondere weitere Maßnahmen zur Nutzung von Franz-Stock-Gymnasium, Kultur-Forum und Rathaus formuliert, die zu einer stärkeren Einbindung dieser Einrichtungen in das Quartier beitragen. Für den Sport- und Solepark wurde dessen Weiterentwicklung als Erlebnisraum für Jung und Alt sowie zur Stärkung der touristischen Potenziale (Ausbau des Wohnmobilstellplatzes) als neue Maßnahmen beschlossen. Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen erfolgt in Abstimmung mit der Bezirksregierung und unter der Voraussetzung der Aufnahme in ein Stadterneuerungsprogramm.