In den Ferien werden Millionenbeträge verbaut

Auch in den PC-Räumen der Schulen wird gewerkelt.
Auch in den PC-Räumen der Schulen wird gewerkelt.
Foto: Ted Jones
Was wir bereits wissen
Die Stadt Arnsberg investiert für Bau-Maßnahmen an den Arnsberger Schulen während der Sommerferien rund fünf Millionen Euro. Der größte Batzen fließt in den weiteren Ausbau der Sekundarschulen.

Arnsberg..  Sommerferien an den Schulen in Arnsberg. Und doch wird an vielen Stellen weiter gearbeitet, gemessen und vor allem auch spitz gerechnet. Die Baumaßnahmen an den Arnsberger Schulen während der Sommerferien 2015 werden von der Stadtverwaltung grob auf ein Investitionsvolumen von 5 Millionen Euro geschätzt.

Den größten Anteil aus dieser Summe beanspruchen die beiden Arnsberger Sekundarschulen. Sowohl in Neheim als auch in Arnsberg wird der Ausbau der „neuen“ Schulen fortgesetzt. Dabei wird versucht, viele der Arbeiten in die Ferien zu legen, um den Schulbetrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Die Sekundarschule Neheim wächst in die auslaufende Binnerfeldschule und die Sekundarschule Arnsberg in die ebenfalls auslaufende Realschule Arnsberg hinein. Die Raumkonzepte des „neuen Lernens“ an den Sekundarschulen machen je nach Standort Um- und Anbauten notwendig. „Dafür wurden für das Jahr 2015 Mittel in den Haushalt gestellt“, so Stadtsprecher Elmar Kettler. Zwei Millionen Euro werden im laufenden Haushaltsjahr für die Sekundarschule Arnsberg, weitere 2,6 Mio. Euro für die Sekundarschule Neheim bereitgestellt.

Der Ausbau der Sekundarschule Arnsberg war noch vor Monaten umstritten, weil er dafür sorgt, dass die auslaufende Realschule das Gebäude verlassen muss. Die Realschüler der Klassen 8 bis 10 ziehen an den bisherigen Standort der Theodor-Heuss-Hauptschule, die zum neuen zentralen Hauptschulstandort nach Hüsten umzieht. Hierhin wechseln auch die letzten Binnerfeld-Hauptschüler. Die Petri-Hauptschule Hüsten (jetzt noch 48 Schüler in Klasse 9 und 10), die Binnerfeld-Hauptschule (35 in Klasse 10) und die Theodor-Heuss-Hauptschule (125 in Klassen 8 bis 10) laufen dort dann gemeinsam aus.

Umzüge werden abgeschlossen

Für die Umzüge der beiden Hauptschulen und der Realschule sowie für die Herrichtung der neuen Standorte wurden 200 000 Euro eingeplant. Dieser Betrag beinhaltet die Kosten für das Umzugsunternehmen, Elektroinstallationen, Maler- und weitere Ausbauarbeiten. „Die Umzüge werden bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein“, so Elmar Kettler.

Die Sekundarschule Neheim wird auch von einer Maßnahme an der Schulsporthalle im Binnerfeld profitieren. Für 70 000 Euro werden hier der Hallenboden und die Prallwände erneuert.

Investiert wird in den Realschulstandort Hüsten. Das Dach der Schule wird neu eingedichtet. Kosten der Maßnahme: 85 000 Euro.

Ein langgehegter Wunsch von Eltern, Schülern und Lehrern war die Sanierung der Toilettenanlagen in der Grundschule in Bruchhausen. Jetzt wird alles neu gemacht - im Haushalt wurden dafür 75 000 Euro veranschlagt.