In Arnsberg 8869 mal ausgerückt

Vier Verletzte nach Vorfall bei Firma Umarex in Arnsberg-Neheim
Vier Verletzte nach Vorfall bei Firma Umarex in Arnsberg-Neheim
Foto: Feuerwehr
Was wir bereits wissen
Die Feuerwehr der Stadt Arnsberg ging 2015 den eingeschlagenen Weg konsequent weiter und stellte sich mit der Fortführung richtungsweisender Projekte zukunftsfähig auf.

Arnsberg..  Die Feuerwehr der Stadt Arnsberg ging auch im Jahr 2015 den eingeschlagenen Weg der Innovation konsequent weiter und stellte sich mit der Fortführung richtungsweisender Projekte zukunftsfähig auf. „So wollen wir den Arnsbergerinnen und Arnsbergern auch künftig als ein verlässlicher Partner der Gefahrenabwehr rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen.“, so Wehrführer Bernd Löhr.

Zudem retteten die 524 Angehörigen der Feuerwehr-Einsatzabteilung im Zuge ihrer letztjährigen Einsätze 164 Menschen aus akuter Gefahr. Diese Informationen und noch einige mehr liefert der Jahresbericht 2015, den die Feuerwehr der Ruhrstadt jetzt vorlegte. Die Gesamtzahl der Feuerwehrangehörigen in Arnsberg ist im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Zum Stichtag 31.12.2015 waren es 886 Mitglieder. In der Arnsberger Jugendwehr leisten derzeit 181 Jugendliche ihren ehrenamtlichen Dienst.

Zahl der Einsätze deutlich gestiegen

Die Zahl der Einsätze im Jahr 2015 ist mit insgesamt 8869 gegenüber dem Vorjahr, in dem „nur“ 7285 Einsätze zu bewältigen waren, spürbar gestiegen. Allein der Bereich des Rettungsdienstes sorgte mit einem Sprung von 6602 Einsätzen im Jahr 2014 auf 8084 Alarme in 2015 für den Löwenanteil dieser Steigerung. Bei den übrigen Einsatzarten sind lediglich moderate Anstiege zu verzeichnen: 156 mal mussten die Blauröcke zu Bränden und Explosionen und 334 mal zu technischen Hilfeleistungen ausrücken.

Zudem erforderten 65 Alarme von Brandmeldeanlagen den Einsatz der Feuerwehr. Ein ständiges Ärgernis: In 68 Fällen mussten die weit überwiegend ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte zu böswilligen Alarmen ausrücken.

Ein wichtiges Ziel der Arnsberger Wehr ist nach wie vor die Gewinnung von Einsatzkräften mit Zuwanderungsgeschichte. Mit zahlreichen Aktivitäten geht die Feuerwehr der Ruhr-Stadt auf diese Mitbürgerinnen und Mitbürger zu, wobei sie auch die in mittlerweile großer Zahl in Arnsberg Schutz suchenden Flüchtlinge in den Blick nimmt. Erste Interessenten aus diesen Reihen sprechen für den Erfolg dieser Bemühungen. So stellt sich die Feuerwehr der Stadt Arnsberg im neuen Jahr mit vielen innovativen Aktivitäten auf, um den Herausforderungen der Zukunft wirksam begegnen zu können.