Im Tresorraum

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurde am vergangenen Samstagnachmittag die Feuerwehr gerufen. Hinter der Stahlgittertür eines ehemaligen Tresorraums der früheren Hüstener Spar- und Darlehnskasse hatte sich das amtierende Kinderprinzenpaar der Hüstener Karnevalsgesellschaft (HüKaGe) versehentlich selbst eingeschlossen. Im ansonsten leer stehenden Ladenlokal an der Heinrich-Lübke-Straße in Hüsten hatte zuvor die HüKaGe einigen Pressevertretern das dort ausgestellte, neue, rot-weiße HüKaGe-Kälbchen gezeigt.


Kurz nach der Präsentation verschwand das Kinderprinzenpaar in einem hinteren, leer stehenden Raum, den die Hüstener Spadaka von 1953 bis 1970 als Tresorraum genutzt hatte. Die Stahlgittertür stand auf, doch beim Spielen im Raum fiel die Tür plötzlich ins Schloss und kein HüKaGe-Vertreter hatte hierfür einen Schlüssel. Auch beim Vermieter war kein Schlüssel aufzutreiben und so rückte letztlich die Feuerwehr an. Mit Hilfe von Spezialwerkzeug für Türöffnungen gelang es der Wehr ruckzuck die Tür zu öffnen. Die Jung-Narren hinter der Tür und die erwachsenen Jecken davor waren sichtlich erleichtert.


In der HüKaGe-Vereinsgeschichte wird das rot-weiße Kälbchen sicherlich ewig mit diesem Abenteuer im Tresorraum verbunden bleiben. In diesem Sinne: Ein dreifaches „Kälber Helau!“ nach Hüsten!