Im Gespräch mit dem „steppenden Professor“

Arnsberg..  Der Zauber des Tanzes scheint die Arnsberger und Sunderner zu faszinieren – jedenfalls haben hunderte E-Mails von Lesern, die zwei Freikarten für „Magic of the Dance“ gewinnen möchten, die Redaktion erreicht.

Die Namen der fünf Gewinner und alle Einzelheiten finden sich in der unten stehenden Info-Box.

Wer nicht gewonnen hat, sollte sich die spektakuläre Show trotzdem nicht entgehen lassen.

Warum, erklärt uns Jeremy Kiesman, der regelmäßig an der renommierten Oklahoma City University die Kunst und Wissenschaft des Stepptanzes lehrt!

Steppender Professor im Gespräch

Der „steppende Professor“ ist als Solist der „New York Tap Dance All Stars“ bei „Magic of the Dance“ dabei und schlägt den Bogen zwischen der irischen und der US-amerikanischen Welt.

Frage: Jeremy, wie haben wir uns deinen Unterricht als „steppender Professor“ vorzustellen?

Jeremy Kiesman: Als Lehrer möchte ich meinen Studenten die Kunstform des Stepptanzes näher bringen. Mein Ziel ist es, ihnen zu helfen, eine eigene Beziehung zum Stepptanz aufzubauen, damit sie dann ihre Stärken dort entdecken und einen eigenen Stil für sich finden ­können. Ich tanze dabei auch durch die ganze Klasse, um alle Schüler zu inspirieren.

Ist Steppen denn eine Wissenschaft?

Steppen ist das, was man daraus macht. Es kann eine Wissenschaft sein, wenn man es als solche behandelt, es ist Sport, wenn man den Schwerpunkt darauf legt. Für mich persönlich ist es die Kunst, musikalische und rhythmische Ideen auszudrücken und die Leute mit dem Tanz zu inspirieren.

Wie wird man Professor des Stepp-Tanzes?

Wie in anderen Disziplinen auch – man wird dazu berufen. Ja, man kann zum Professor für Stepptanz berufen werden!

Wann hast Du mit dem Steppen angefangen?

Mit zwölf Jahren habe ich in New York meine ersten Unterrichtsstunden genommen. Ich wusste sofort, dass ich dem Stepptanz mein Leben widmen werde. Meine Mutter brachte mich zu einigen der größten Stepp-Meister und fragte, ob sie mich zu einem Meister ausbilden könnten. Diese Lehrmeister haben mich nie verlassen – sie haben mir etwas hinterlassen, was sehr wertvoll ist, und dass wir jeden Abend auf der Bühne zele­brieren. Schauen Sie es sich an!