Idee einer neuen Partei in den Köpfen

Michael Grünke
Michael Grünke
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Was wir bereits wissen
Aus Frust über Ratsbeschluss zum Umzug der Theodor-Heuss-Hauptschule Arnsberg will Elternpflegschaftsvorsitzender Michael Grünke eine neue Arnsberger Partei gründen.

Arnsberg..  „So kann es mit der Politik in Arnsberg nicht weitergehen“, meint Michael Grünke. Der Elternpflegschaftsvorsitzende der auslaufenden Theodor-Heuss-Schule (THS) beabsichtigt nach dem Ratsbeschluss für einen Umzug der THS-Hauptschüler nach Hüsten die Gründung einer neuen Partei (wir berichteten kurz). Nach Ostern will er mit einem derzeit offenbar gut einem dutzend Mitstreiter zu einer Versammlung einladen. Hierbei solle dann erörtert werden, ob es im Nachgang auch zu einer Parteigründungsversammlung kommen solle.

Michael Grünke sieht Unterstützer seiner Idee aus den Reihen der Gruppe „gegen zu hohe Kita-Beiträge in Arnsberg“, der „Betroffenen des Schul-Karussells“ und Unzufriedener mit der Entwicklung des Ortsteils Arnsberg. Grünke hofft aber, dass Bürger aus der Unzufriedenheit heraus auch konstruktiv politisch arbeiten wollen. Zunächst hatte Grünke auch überlegt, in etablierten Parteien mitzuarbeiten. Hier sieht er jedoch zu viele Hürden durch Parteiregularien und alten Strukturen.

Bürgerbegehren in der Prüfung

Mit dem Umzug der Theodor-Heuss-Schule von Arnsberg nach Hüsten hat sich Michael Grünke noch nicht ganz abgefunden. Noch laufe eine juristische Prüfung, ob kurzfristig noch ein Bürgerbegehren beantragt werden kann. Angesichts einer Frist von sechs Wochen nach dem Ratsbeschluss (am 11. März) drängt hierzu aber die Zeit. Zwar seien schon über 4000 Unterschriften gegen den Umzug gesammelt worden, jedoch wurden diese nicht an eine für ein Bürgerbegehren nötige, eindeutige Fragestellung geknüpft. Grünke ist daher pessimistisch.