Hüstener Fellknäuel stellt sich vor: „Hallo, ich bin’s, Nour!“

Wie ein kleiner Teddy! Was ist das denn für ein süßes Frätzchen, das derzeit auf der Weide und im offenen Stall des Biohofes Gordes in Hüsten steht? Die kleine „Nour“ - das ist arabisch und heißt nichts anderes als „Licht“ - wurde vor einer Woche geboren und ist der jüngste Spross der hoch über Hüsten lebenden Herde von schottischen Hochlandrindern. Neugierig läuft das kleine Fellknäuel durch den Stall, während sich die Mama ihm stets schützend an die Seite stellt. Die große Herde der Familie Gordes fühlt sich in diesen winterlichen Tagen so richtig wie zu Hause. Ursprünglich stammt die Rasse nämlich aus dem schottischen Hochland und gilt als Nachfahre der Urochsen. Die schottischen Ureinwohner hatten die Hochlandrinder einst zum Haustier gemacht.

Der aktuelle Wintereinbruch macht den ganzjährig auf der Weide stehenden Tieren gar nichts aus. Ihr dichtes Fell auf einer dicken Lederhaut wird zwar äußerlich nass, doch hält es die Tiere dennoch warm. Sie lassen sich auch einschneien, fahren ihre Körperfunktionen herunter und bleiben so schön warm. So trotzen sie auf der Weide eisigen Stürmen, Regen und Schnee. Wenn „Nour“ in der kommenden aus dem offenen Unterstand auf die Weide entlassen wird, beginnt ihre Entdeckungstour in der Schneelandschaft. Foto: Ted Jones