Hohe Arbeitsbelastung erhöht das Risiko einer Depression

Neheim..  Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales stellt 2015 fest, dass bereits gut 40 Prozent aller Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit auf psychische Störungen und Erkrankungen zurück zu führen sind und fast 30 Prozent aller vorzeitigen Altersberentungen werden aus diesen Gründen verursacht. Langfristige hohe Arbeitsbelastungen erhöhen danach das Risiko, an einer Depression oder Angststörung zu erkranken, um 50 Prozent.

Alarmierende Zahlen und Fakten, Tendenz steigend. Mit den Folgen haben demnach viele Menschen zu kämpfen und fühlen sich häufig mit den Problemen, die dadurch entstehen, allein gelassen. Laut Bundestherapeutenkammer müssen Menschen mit seelischen Leiden im Schnitt drei Monate auf ein Erstgespräch bei Therapeuten warten, bis zur Therapie dauert es meistens noch mal 6 bis 12 Monate.

Fragen wie: Wo bekomme ich Hilfe, wenn ich mich am Arbeitsplatz überfordert fühle und Symptome einer beginnenden Erkrankung bemerke? soll der Vortrag beim Förderkreis Psychische Gesundheit Arnsberg beantworten. Zum Thema informiert Dr. Ewald Rahn, Chefarzt Allgemein-Psychiatrie der LWL-Klinik Lippstadt und stellv. ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Warstein, am Donnerstag, 27. Oktober, um 18.30 Uhr in der Beratungsstelle, Goethestr. 19. Interessierte sind willkommen, der Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.