Hochwasser zerstört Brücke

Hüsten / Bruchhhausen..  Für unsere Zeitungsserie „Aus alten Alben“ erhielten wir Zusendungen von Ludger Frieling aus Mülheim/Ruhr (früher in Hüsten wohnend) und von Josef Grüter aus Bruchhausen.

Ludger Frieling schickte uns ein Foto der im Februar 1909 durch Hochwasser zerstörten Eisenbahnbrücke der Ruhr-Lippe-Kleinbahn bei Hüsten-Ost. „Eine vorzeitige Schneeschmelze und tagelange Regenfälle im oberen Sauerland hatte die damals noch nicht regulierte Ruhr meterhoch ansteigen lassen“, schreibt Ludger Frieling zum historischen Foto, das damals in vielen deutschen Zeitungen erschienen sei.

Kahnfahrten auf der Marktstraße

„Das lang gestreckte Holzgebäude im Hintergrund des Fotos ist die damalige Drahtzieherei Balland & Katerlöh“, berichtet Frieling und schreibt abschließend schmunzelnd folgendes zum Thema Hochwasser: „Im 19. Jahrhundert gab es noch größere Ruhr-Hochwasser. Meine Mutter (*1890, † 1990) erzählte uns Kindern, dass sie als Kind bei solchen Hochwassern wiederholt auf der Hüstener Bahnhofstraße (heute Marktstraße) Kahn gefahren ist - mit Erwachsenen und anderen Kindern!“

Josef Grüter übermittelte der Lokalredaktion unserer Zeitung ein Foto von der „Kornernte anno dazumal“. Es zeigt das Mähen mit drei Pferden auf dem Feld im Bereich der Straßen Lohmannstraße / Grüterstraße in Bruchhausen. Mit einer aus heutiger Sicht veralterten Maschine wurde das Korn dann auf dem Bauernhof gedroschen.

Leser, die uns für die Reihe „Aus alten Alben“ auch ein altes Foto aus den Stadtgebieten Arnsberg und Sundern schicken wollen, werden gebeten, ein paar Erläuterungen zur ungefähren Foto-Entstehungszeit und zur genauen Örtlichkeit beizufügen. Alles zusammen dann per Mail an:
arnsberg@westfalenpost.de oder postalisch an: WP-Redaktion, Neheimer Markt 15, 59755 Arnsberg