Hilfe zur Erziehung
19.02.2010 | 12:28 Uhr 2010-02-19T12:28:00+0100Arnsberg. Auch die "Hilfen zur Erziehung" steht im Fokus. Ein extern begleitendes Sonderprojekt soll explodierende Kosten reduzieren.
Im Arnsberger Haushalt fällt eine erschreckende Zahl ins Gewicht. „Was ist passiert, dass in Arnsberg in den vergangenen 25 Jahren allein die Kosten für reinen Hilfen zur Erziehung von 1 Millionen auf 7,2 Millionen Euro angestiegen sind", fragte Bürgermeister Vogel bei seiner Rede zur Einbringung des Haushaltes 2010/11. Diese Summe zeige, dass nun mehr als Finanzen und Organisation benötigt werde. „Wir brauchen einen Wandel zu einer zukunftsfähigen Kultur, zu neuen Leitbildern und Werten, die unser Verhalten und Handeln prägen", sagte Vogel. Der Staat sei nicht zu überfordern.
Für die „Hilfen zur Erziehung" bedeutet das nach dem Willen der Verwaltung eine Veränderung. Ein extern begleitetes Sonderprojekt soll ab Februar 2010 vor allem die Leistungen für über 18-Jährige in den Blick nehmen. Themen wie Rückführungsmanagement, Wirksamkeitsanforderungen und Instrumentenmix werden behandelt. Ab 2012 sollen 640.000 Euro jährlich eingespart werden können.

0mitdiskutieren