Under the bridge
Helfermangel führt zur Absage des Musikfestivals
04.04.2010 | 06:00 Uhr 2010-04-04T06:00:00+0200
Neheim. Das Musikfestival "Under the bridge" in Neheim muss in diesem Jahr mangels Helfer ausfallen.
Unter der Autobahnbrücke wird es in diesem Jahr ruhig bleiben. Das Musikfestival „Under the bridge” in Neheim steht vorerst vor dem Aus. „Wir sind zu wenig Leute, die mit anpacken wollen”, erklärt Mit-Organisatorin Susanne Ulmke, „in diesem Jahr wird es das Festival auf keinen Fall geben”.
Es wäre im Jahr 2010 schon das 20. Mal gewesen, dass Bands aus der Region auf der Bühne unter dem praktischen Dach der A445/46 auftreten. Zwischenzeitliche Auszeiten hat es auch früher schon gegeben. „Aus ähnlichen Gründen”, so Susanne Ulmke.
Die Situation aber ist ernster geworden. Das Festival, für das zunächst einmal ein Etat von über 30 000 Euro aufzubringen ist, bedarf jede Menge helfende Hände. „Da brauchen wir schon 20 bis 30 Leute, die an so einem Wochenende richtig feste reinhauen”, so Ulmke, „ich kann's auch nicht mehr”. Zuletzt hatte sie zusammen mit Stefan Hagelstein die Hauptorganisation übernommen. Der Verein „Under the bridge e.V.” kann aber kaum noch mehr als zehn Aktive aufbieten, die an der Realisierung des Kultur-Events, das neben etablierten Gruppen auch immer jungen Nachwuchsbands die Chance auf großes Publikum geboten hat, mitwirken wollen.
Immer wieder wurde versucht, auch junge Musikfreunde in die Organisation mit einzubinden. Die Grundbereitschaft war zwar da, doch wenn es konkret wurde, blieb die Unterstützung meist aus. „Deshalb müssen wir das Festival halt ausfallen lassen”, sagt Susanne Ulmke, „vielleicht werden einige Leute erst wach, wenn sie merken, was ihnen fehlt”.
Für immer und ewig gestorben ist „Under the bridge” in Neheim mit der jetzigen Absage noch nicht. Für Susanne Ulmke ist aber klar, dass sich erst die personellen Voraussetzungen und auch Finanzierungsstrukturen für die Veranstaltung ändern müssen. „Zunächst einmal müssen wir gucken, dass sich der Verein stabilisiert”, fordert sie.
12:06
denk mal es liegt eher an der aroganz bestimmter menschen in diesem komischen verein die alles immer selber machen wollen es dann aber wieder doch nicht hin kriegen was die leute dann natürlich demotiviert.also ist ja wirklich vieles albern was da so ab geht bei sitzungen oder wenn es um konkrette planungen geht.da wird einfach leuten regelmäßig in den rücken gefallen weil bestimmte leute sich immer profilieren müssen.also ich hätte auf so einen kindergarten auch keine lust.
09:17
typisch. Fast alle wollen nur mitnehmen und abhängen und keiner will mal was tun.