Gutachten zum Motorradunfall wird erstellt

An der Unfallstelle im Einsatz: Feuerwehrkräfte aus Werl.
An der Unfallstelle im Einsatz: Feuerwehrkräfte aus Werl.
Foto: WP

Neheim..  Der oder die Fahrer/-in eines weiteren Motorrades, das zum Zeitpunkt des Kradunfalls am Sonntag auf der A 445 (wir berichteten) ­direkt vor dem tödlich verunglückten Bergkamener fuhr, hat sich ­bisher noch nicht gemeldet, wie Autobahnpolizei und Staatsanwaltschaft Arnsberg gestern erklärten.

Die Ermittler erhoffen sich von diesem Biker und auch von anderen Verkehrsteilnehmern weitere Details zum Unfallgeschehen und fragen: „Waren Sie am Sonntag zum Unfallzeitpunkt gegen 14.05 Uhr auf der A 445 in Fahrtrichtung Meschede unterwegs? Haben Sie das Motorrad gesehen; können Sie weitere Angaben machen? Melden Sie sich bitte bei der zuständigen Autobahnpolizei, 0231-132 49 21“.

Auf unserer facebook-Seite wird derweil darüber spekuliert, ob die Fahrbahndecke den tödlichen Sturz forciert hat. Drei lange, aufeinander folgende Bodenwellen auf der linken Spur sollen – vor allem für Ortsunkundige – schnell zur gefährlichen Falle werden können (mehr: www.facebook.com/WestfalenpostArnsbergSundern).

Fahrfehler wird vermutet

Wie die mit der Untersuchung des Unfalls beauftragte Staatsanwaltschaft Arnsberg am Dienstag auf Anfrage mitteilte, ist ein Unfallgutachten in Auftrag gegeben worden. Der Sachverständige wird bei Erstellung dieser Expertise auch den Zustand der Fahrbahn berücksichtigen. Derzeit liefen die Untersuchungen aber eher „in Richtung Fahrfehler“.