Grenzverlauf von 1817 hat Bestand

Arnsberg/Sundern/Balve/Warstein..  Der Kreisschützenbund Arnsberg wurde – acht Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges – am 8. November 1953 im Gasthof Esser in Hüsten wieder gegründet – von den Schützenvereinigungen der damaligen Städte Arnsberg und Neheim-Hüsten sowie der Ämter Balve, Freienohl, Hüsten, Sundern und Warstein; auf Grundlage der Grenzen des Kreises Arnsberg von 1817. Erster Kreisoberst wurde Hugo Nückel aus Hachen.

Der Beitritt des KSB Arnsberg zum Sauerländer Schützenbund erfolgte dann am 18. ­November 1953. Im Jahr 1975 setzte die nordrhein-westfälische Landesregierung eine kommunale Neugliederung um: Der Landkreis Arnsberg wurde aufgelöst und in den neu geschaffenen Hochsauerlandkreis (HSK) integriert.

Schützenkreis aufrecht erhalten

Der Schützenkreis Arnsberg jedoch hält bis heute an seinem alten Grenzverlauf von 1817 fest. Mitgliedsvereinigungen aus Balve, Freienohl und Warstein, die politisch den Kreisen Meschede, Soest und dem Märkischen Kreis zugeordnet wurden, gehören weiterhin dem KSB Arnsberg an. Auch die Neuenrader Schützengesellschaft bleibt angegliedert.

Ihr Presseoffizier Domenic Troilo nahm an der Montagsrunde teil, ebenso wie Kreisoberst Dietrich-Wilhelm Dönneweg, sein Stellvertreter Dietmar Werner (Sundern), Neheim-Hüstens Stadtoberst Rainer Leygraf, Raimund Sonntag und Rudi Voß (Oberst und Adjutant Müschede), Johannes Bette (Oberst Oeventrop), Daniel Döring (Vorsitzender Breitenbruch) sowie Thomas Reiß (Hauptmann/Vorsitzender Herdringen).