Glänzende Augen
11.08.2009 | 17:11 Uhr 2009-08-11T17:11:00+0200Holzen. Ihre Augen glänzen, wenn sie von Howard Carpendale sprechen oder hören, und viele schöne Erinnerungen kommen zurück ins Gedächtnis. Monika Wresar aus Holzen und ihre Freundin Brunhilde Schwiderek aus Linnepe halten dem Sänger aus Südafrika schon seit 1967 die Treue.
Vor 42 Jahren begann alles auf der Ferieninsel Juist. „Wir beiden, Brunhilde und ich, arbeiteten damals als Saisonarbeiterinnen auf der Insel in der Gastronomie”, erinnert sich Monika Wresar. Im Juister Strand-Casino kam es dann zur ersten Begegnung mit dem damals noch relativ unbekannten Barden. Howard Carpendale ging damals zusammen mit Peter Orloff auf eine seiner ersten Deutschlandtourneen. Die damaligen Backfische Monika und Brunhilde waren sofort begeistert von der Musik, mit der Carpendale durch die Lande zog. Und mit einem Lächeln ergänzt Brunhilde Schwiderek: „Howard sah damals natürlich auch besonders gut aus.”
Von Star-Allüren haben Monika Wresar und Brunhilde Schwiderek damals nichts gespürt. Sie erinnern sich, dass sie nach dem Konzert im Strand-Casino noch lange mit Howard Carpendale, seiner Managerin und Peter Orloff zusammengesessen hatten. Monika Wresar weiß noch: „Damals sprach Howard noch kein einziges Wort Deutsch. Seine Managerin musste ihm alles übersetzen, auch die Witze, die wir erzählten. Und so wurde immer zwei Mal gelacht.”
Wie einen Schatz hüten die Carpendale-Fans Monika und Brunhilde heute das Fotoalbum mit Bildern von sich und ihrem Sänger-Idol. Beide blieben über 42 Jahre treue Fans, „obwohl wir nie wieder Gelegenheit hatten, ein Carpendale-Konzert zu besuchen.” Dies wird sich nun ändern. Monika Wresar: „Wir beiden waren wohl die ersten, die sich eine Karte für das Carpendale-Konzert auf Schloss Herdringen besorgt haben.” Und damit nicht genug: Monika und Brundhilde haben sich eigens T-Shirts anfertigen lassen. Darauf das Bild von 1967 mit ihnen und ihrem Idol Howard Carpendale. „Hoffentlich können wir noch einmal persönlich mit Howard sprechen. Das wäre das Allergrößte,” wünschen sich beide.

11:40
Bin gerade hierauf gestoßen, weil ich ein paar lobende Worte Richtung Howi loswerden wollte. Der gestrige Abend hatte wirklich die Umschreibung zauberhaft verdient. War toll.
Die Kritik in Richtung Lokalberichterstattung stimmt jedoch. Es gibt weiß Gott in unserer Stadt kontroverse Themen, die man offensichtlich gerne umschifft. Was sollen neuerdings auch die Lokalseiten von Meschede oder Balve in unserem Teil? Die Identifikation lässt sehr stark zu wünschen übrig - man hat den Eindruck, als wenn einige Journalisten einfach nicht wissen wollen, was hier auf der Seele brennt - von vielen vielen Lebensrealitäten weit entfernt. Mein Abo habe ich z. Zt. nur noch, um die Todesanzeigen zu lesen. Aber: Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her.
22:18
Echt wahr,die zeitung ist so langweilig geworden,
da ist man mehr an durch blättern, als am lesen,
deswegen hab ich sie vor jahren gekündigt,kann
ich nur jeden raten,zu kündigen.
11:54
@vom arnsberger:
Leider wahr. Wozu dafür auch noch Geld ausgeben, wenn ich die gleichen Bilder mit den gleichen Texten online in diversen Portalen abrufen kann? Wenn vom Journalismus nichts mehr übrig bleibt als kopierte Ticker-Meldungen, dann war es das eben. Vermutlich ist einer der Gründe für die WAZ-Krise, daß immer mehr (ex-) Leser so denken.
22:55
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10:43
Zu #1 - #5
Liebe Leute schaut Euch mal den Rest der WR an,
es ist nicht nur das Lokale. Heute will mir die WR
die Briefwahl erklären. Die Hälfte der Abo-Gebühren
ist noch zu viel. So langsam muss man ernsthaft
überlegen das Ganze zu kündigen nach 30 Jahren.
08:00
@blogbuster:
Der Oberboss hat es doch recht vollmundig erklärt: 300 Redakteure weniger sind die Garantie für eine erfolgreiche Zeitung. Was übrig bleibt, sind HiWis, Praktikanten uns alte Hasen, die ganz offenbar keinen Bock mehr haben. Das Ergebnis dieser grandiosen Qualitäts-Offensive können wir hier täglich bewundern.
07:37
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07:37
Blogbuster Du sprichst mir aus der Seele. Die Lokalberichterstattung läßt wirklich zu wünschen übrig. Vielleicht ändert sich da ja nochmal etwas dran?!
00:37
Sommerthemen - eine Domäne der neu aufgestellten WAZ-Gruppe. Gibt es einen Grund, das lokale WAZ-online Angebot ernsthaft zu verfolgen?
Seicht, soft und verspätet - das ist WAZ-online mit Blick auf Lokalberichterstattung. Du leerst öfters mal den Cache in der Hoffnung, die von der Zeitung müssen doch was Aktuelles zu vermelden haben. Vergiss es. Da kommt nichts. Schaut man sich die Fluktuation des Personals im Bereich Arnsberg/Neheim an, wird klar warum das so ist. Der eine Journalist kommt aus Menden, der andere aus Werl. Identifikation mit dem Ort? Fehlanzeige. Und bei Themen, die kontroverse Kommentare nach sich ziehen könnten, wird gerne die Kommentarfunktion deaktiviert.
WAZ-online Lokalberichterstattung? Gibt es die noch, ist die überhaupt noch gewollt?
23:21
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