Gesetzliche Rahmenbedingungen engen Gastronomen ein

1 Was macht es in diesen Zeiten so schwierig ein neues gastronomisches Projekt wie am Sorpe-Vorbecken anzufassen, obwohl die Lage ganz besonders ist?

Aus Sicht der DeHoGa in NRW gibt es darauf eine ganze Reihe von Antworten. Ein wichtiges Argument sind die neuen Gesetzgebungen, die regelmäßig die Rahmenbedingungen des Gastronomen einengen. Ich nenne da nur das Nichtraucher-Schutzgesetz, das reißt aus unserer Sicht die Gruppen ausein­ander. Wir sind hier nicht in Spanien oder Italien. Sicherlich wird uns das Urteil zum Balkonrauchen auch noch irgendwann erreichen.

2 Was zählt noch dazu?

Es gibt weitere Einschränkungen durch die Hygiene-Ampel, die nun wohl flächendeckend, so das Ministerium, kommen wird. Außerdem macht uns als Betreiber das Mindestlohn-Gesetz sehr zu schaffen. Wichtig ist es, in der Rushhour genügend Personal zu haben. Denn der Gast und seine Zufriedenheit stehen immer mehr im Mittelpunkt.

3 Wo sehen Sie bei dem Projekt in Amecke die Schwierigkeiten?

So ein Objekt muss mit Herzblut betrieben werden. Aber den Allrounder, der Koch gelernt hat und auch den Service kennt, dessen Familie für die Gastronomie lebt, den gibt es heute nicht mehr.