Gegenwind für Sundern Pläne

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Gegenwind weht aus dem Mescheder Kreishaus in Richtung Sundern: Die Kreisverwaltung schlägt dem Kreisumweltausschuss, der am Montag (17 Uhr) tagt, vor, einen Teil der geplanten Windkraftanlagen auf der Hellefelder Höhe abzulehnen.

Arnsberg/Sundern..  Gegenwind weht aus dem Mescheder Kreishaus in Richtung Sundern: Die Kreisverwaltung schlägt dem Kreisumweltausschuss, der am Montag (17 Uhr) tagt, vor, einen Teil der geplanten Windkraftanlagen auf der Hellefelder Höhe abzulehnen. Eine notwendige Entlassung, Befreiung oder Ausnahme aus dem Landschaftsschutz für die Windkraftvorrangzonen im Teilflächennutzungsplan „Windenergie“ der Stadt Sundern für die Hellefelder Höhe Mitte soll es demnach nicht geben, hingegen für die westliche Fläche könne man die Zusicherung in Aussicht zu stellen. Die Errichtung eines Windparks laufe dem Schutzziel an der Hellefelder Höhe zu wider, da es zu „erheblichen und großräumigen Beeinträchtigung des Landschaftsbildes“ komme.

Anlagen weit weg von den Menschen

Die CDU-Fraktion in Sundern hat dazu nochmals ihre Position dargelegt, betonte auf Anfrage CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Lange. Tenor: „Unser Anliegen ist es, die Anlagen möglichst weit von den Menschen zu platzieren.“ Nicht umsonst ahbe man sich für diese Fläche in dem umfangreichen Verfahren entschieden. Angesichts der Vorlage des Kreisumweltausschusses wird der Kreistag wohl am Freitag, 19. Juni, entscheiden, ob dem Antrag der Stadt Sundern stattgegeben wird. Dieser referiert auf den erheblichen und zeitlichen Aufwand, der notwendig sei, um die vorliegende Planung neu auszurichten und zu überarbeiten „mit allen damit verbundenen Konsequenzen“, heißt es darin. Der Rat Sundern will am 25. Juni das Verfahren abschließen und zur zur Bezirksregierung geben.