Gastrofläche zu klein

Seepromenade Amecke..  Ich war bei der Ratssitzung dabei, als die Seepromenade Amecke mit den Gas­tronomiemöglichkeiten und die Jury vorgestellt wurden. Ich bin vorzeitig gegangen, nach dem Motto: „Er drehte sich um und weinte bitterlich“. Dem Fachbereich Stadtentwicklung möchte ich eine Sechs (ungenügend) bescheinigen.


Wer sich die Halbinsel ansieht, erkennt sofort, dass hier nur Stümper am Werk waren. Wo sind die Parkplätze direkt am Haus? Wo ist die verkehrsberuhigte Zone? Wo ist eine geplante Hotelanlage mit Wellness und der Gleichen mehr? Langscheid lässt grüßen.


Natürlich sind die Ratsherren aus Langscheid überhaupt nicht daran interessiert, dass Gastronomie nach Amecke kommt. Und was behauptet der Präsident der DeHoGa Westfalen, Wosberg, bzgl. des Nichtraucher-Schutzgesetzes zur Gastronomie, „es würden die Gruppen auseinandergerissen“. Was für ein Unsinn. Er möge mal zum R-Café nach Neheim fahren, dort findet Gastronomie „live“ statt. Hier werden keine Gäste auseinanderdividiert.


Ich und ein mir vertrauter Investor haben uns die Lage angesehen, und wir sind übereinstimmend zum Ergebnis gekommen, dass nach einer überschlagenen Rentabilitätsberechnung die von der Stadt angebotene Gastronomie, unrentabel, unwirtschaftlich und zu kleingeistig gedacht wurde.
Harald Gerhardt, Sundern