Für kleine Forscher Wasser erforscht

Das beim Workshop „Forschen mit Wasser“ erworbene Wissen vertieften die elf teilnehmenden Damen beim Rundgang durch das Wasserwerk.
Das beim Workshop „Forschen mit Wasser“ erworbene Wissen vertieften die elf teilnehmenden Damen beim Rundgang durch das Wasserwerk.
Foto: WP Ted Jones

Neheim..  Den Spuren des „nassen Elements“ folgte eine Gruppe von Erzieherinnen und Lehrerinnen aus Arnsberg und dem Hochsauerlandkreis auf dem Gelände des Wasserwerks am Möhnebogen.

Das beim Workshop „Forschen mit Wasser“ erworbene Wissen wollen die teilnehmenden Damen demnächst an „ihre“ Kinder oder Schüler weitergeben – ganz im Sinne der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Diese gemeinnützige Initiative hat sich auf die Fahnen geschrieben, bundesweit junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

Ein Vorhaben, das auch im Hochsauerland auf reges In­teresse stößt und von mehreren Seiten gefördert und unterstützt wird – vom Kreis, dessen „zdi Netzwerk“ (Infokasten), sowie von der Stadt Arnsberg und deren Stadtwerken. Letztere hatten in Sachen ­Wasser natürlich ein Heimspiel, und so war es auch keine Überraschung, dass Thomas Kroll, beim Energieversorger der „Mann für alles Nasse“, die Gruppe zum Abschluss persönlich über die Anlage führte. Zuvor ­hatten sich die Pädagoginnen den ganzen Vormittag über intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. „Wir haben dabei das ein oder andere selbst erforscht und ausprobiert“, betont Elke Henke den praktischen Charakter der Fortbildung. Schließlich sollen die Damen ihren Schützlingen später in Sachen Wasser keine Antwort schuldig bleiben. Und wird ein Experiment gemacht, dann soll es auch funktionieren. Die Workshop-Leiterin hat sich bei der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zur Trainerin ausbilden lassen. Von Haus aus ist sie Dozentin für Wirtschafts-Mathematik an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede – eine eher trockene Materie im Vergleich zum Wasser...

Aber das ihr Arbeitgeber sie für Seminarverpflichtungen frei stellt, zeigt, dass auch Hochschulen die Initiative fördern – schließlich sind die kleinen Forscher von heute die Studenten von (über)morgen...

„Seit der regionalen Auftaktveranstaltung im August 2014 wurden im Hochsauerland schon zehn Workshops zu naturwissenschaftlichen und technischen Themen durchgeführt“, weiß Elke Henke zu berichten, „das Interesse ist groß.“ Natürlich auch bei den elf Damen, die für den Workshop am Möhnebogen angemeldet waren. Heute folgt eine zweite Gruppe.

Interessantes Forschungsobjekt

„Wasser ist in Sachen Forschen ein interessantes Objekt, bietet viele Anknüpfungspunkte zum Alltag – und auch Kinder beschäftigen sich gerne mit dem nassen Element“, so die Stadtwerke. Die Besucher­gruppe wird das bestätigen – und hat die Möglichkeit, sich demnächst erneut vor Ort umzusehen – mit jungen Forschern im Gepäck.