FSG-Schüler finden neue Freunde in Süditalien

Arnsberg..  „Ciao! Benvenuti in Sicilia!“ – „Hallo! Willkommen in Sizilien!“ Diese freudige Begrüßung hörten die elf Schülerinnen und Schüler des Hüstener Franz-Stock- Gymnasiums, als sie in der sizilianischen Stadt Caltagirone ankamen. Im Verlauf des Schüleraustausches zwischen dem FSG und der italienischen Sprachenschule „Liceo Statale Bonaventura Secusio“ waren sie in Gastfamilien untergebracht und konnten eine Woche lang „la bella vita“ miterleben. Mit dem Besuch sollte die Partnerschaft besiegelt werden.

Die Tage in Italien wirken noch heute bei den Schülern nach. Nach Ankunft wurden alle bereits sehnsüchtig von den Gastgebern erwartet, und es gab die typisch italienische Begrüßung – Küsschen rechts, Küsschen links und „ciao“.

Zuerst wurde die Schule gezeigt. Im Anschluss durften die deutschen Schüler zusammen mit ihren jeweiligen Austauschpartnern nach Hause gehen. Der Rest des Tages wurde in den Gastfamilien verbracht.

„Die Schüler der italienischen Schule lernen seit einigen Jahren Deutsch, so dass die Verständigung ohne weitere Probleme ablief – und dank der Offenherzigkeit und Sympathie der Gastgeber verstand man sich im Grunde sogar ohne Worte“, erzählt die Schülerin Hannah Sperling.

Die FSG-Schüler erlebten eine „völlig andere Kultur“. Schon nach der ersten Übernachtung in den Familien und dem italienischen Frühstück gab es beim Wiedersehen am nächsten Morgen in der Schule viel zu erzählen.

Besichtigt wurden die Stadt Caltagirone mit ihren Sehenswürdigkeiten und der Strand von Ragusa. „Bei 30 Grad ließ sich das kalte Meerwasser aushalten. Bei der Gelegenheit ließ sich auch die typisch sizilianische Granita, eine Art Eis, probieren – allein dafür hat sich die Reise gelohnt“, schwärmt Hannah Sperling, „und ein wenig braun geworden sind wir natürlich auch“.

Besucht wurde zudem die Stadt Catania am Fuße des Ätna, ehe es später hoch auf den Vulkanberg ging. Nach weiteren Besichtigungen, unter anderem das römische Landhaus Villa del Casale sowie Piazza ­Armerina, und offiziellen Empfängen endete der Austausch.

„Es haben sich echte Freundschaften entwickelt“, so die FSG-Schüler rückblickend.