Freigericht: Kein Hinweis auf Überlastung

Verkehr in Hüsten..  Zum Leserbrief von Frau Hieronymus vom 17. Juni stelle ich fest: An der Informationsveranstaltung zur Verkehrssituation in Hüsten habe ich teilgenommen.


Wenn festgestellt wird, dass die Sperrung des Müscheder Weges
„zu einer Überbelastung der
Anwohner der Straße Am Freigericht geführt hat“ und die „Interessen
der Anwohner des Karl-Arnold-
und Müscheder Weges übergangen wurden“, dann muss der Hinweis
erlaubt sein, dass es sich bei dem Karl-Arnold-Weg um eine
Sackgasse handelt und sich aus den Verkehrszählungen der
Stadt Arnsberg keine Hinweise
auf eine „Überbelastung“ der
Straße Am Freigericht ableiten
lassen.


Die Verkehrszählungen haben
vielmehr ergeben, dass die Anwohner der Möthe im Jahr 2014
achtmal stärker vom Straßenverkehr belastet wurden als die Anwohner der Straße Am Freigericht und auch nach einer Sperrung des unteren Müscheder Weges die Belastung
für die Anwohner in der Möthe immer noch 2 ½ mal höher sein wird als für die Anwohner der Straße
Am Freigericht.

Interessen verschieden gewichtet

Wenn bei diesem Sachverhalt
zusammenfassend festgestellt
wird, dass „...deutlich mehr Argumente gegen eine Sperrung des unteren Müscheder Weges sprechen als solche, die dafür sprechen..“, dann muss den Anwohnern der
Möthe verständlich dargestellt werden, warum die „Interessen der Anwohner des Karl Arnold und Müscheder Weges“ aber auch die Interessen der Anwohner der Straße Am Freigericht anders zu gewichten sind als die Interessen der Anwohner der Möthe.


Günter Brenke, Hüsten