Folgekosten waren zu erwarten

Finnenbahn. Die Erstellung der ­Finnenbahn unter anderem für den Breitensport ist eine ganz tolle Sache, auch für Hüsten.


Als passionierter Läufer habe ich die Bahn oft genutzt, vor allem in der dunklen Jahreszeit als Vorbereitung auf den Silvesterlauf. Etwa zwei Jahre konnte man dort richtig gut laufen und die Finnenbahn wurde sehr gut angenommen.


Das ist aber vorbei. Entgegen der Feststellung, dass hier immer noch reger Betrieb ist, muss ich sagen, nein. Im Herbst als Silvesterlaufvorbereitung war ich abends zweimal die Woche fast der einzige Läufer im Solepark unterwegs.

Aber nicht mehr auf der Finnenbahn, sondern auf dem parallelen Fußweg.


Die Finnenbahn ist in einem sehr schlechten Zustand und müsste baldmöglichst erneuert werden. Mit Erstaunen lese ich jetzt, dass die Bahn Folgekosten hat.Ernüchterung bei den Verantwortlichen.
Die Euphorie ist verflogen.Natürlich gehen die Kosten auch bei der ­Finnenbahn weiter. Aber das wusste man doch auch vorher. Auch, was die Lebensdauer betrifft.

Wenn ich als Verein zum Beispiel eine Ruhebank oder einen Steg über einen Bach baue, dann bin ich doch auch dafür verantwortlich und haftbar. Auch hier habe ich Folgekosten und gegebenenfalls bei einem größeren Schaden, die Sache erneuern.


Wenn ich, wie ich jetzt lese, dass dafür ist im Moment kein Geld verfügbar ist und erst für 2016/2017 beantragt werden muss, außer für wiederholtes Flicken, dann frage ich mich, kann ich dann die kaputte Brücke im Wald auch so lange so belassen bis ich wieder Geld habe? Latrop lässt grüßen!


Ist noch keiner auf die Idee gekommen eine Finnenbahnmaut einzuführen? Dann wären wieder Gelder da für die sofortige Erneuerung. Was wäre die Stadt heute ohne ehrenamtliche Arbeit, ohne die vielen Fördervereine?


Ich hoffe, auch im Sinne der dann wieder zahlreichen Benutzer der Laufbahn auf eine schnellstmögliche Lösung. Denn die Finnenbahn ist auch ein Stück Lebensqualität!


Werner Schnell,
Arnsberg